KONZEPTIONEN
Wir richten unsere pädagogische Konzeption regelmäßig neu aus, denn mehr Hort - und zusätzliche Krippenpädagogik, aber vor allem die aktuellen Erkenntnisse handlungsorientierter Lerntheorien haben zurückliegend und sollen auch zukünftig in unserer Konzeption wegweisend Berücksichtigung finden.
Dazu gehören unter anderem:
  • Reggio-Pädagogik
  • Partizipation
  • Naturwissenschaftliche und technische Bildung, dafür suchen wir noch Kooperationspartner die uns in der Praxis unterstützen
  • Kindeswohl und Schutzauftrag
  • Qualitätsentwicklung- und sicherung

  • Qualitäts- und Konzeptionsentwicklung müssen miteinander Schritt halten, damit Sie sich als Eltern vorab und umfassend informieren und orientieren können. Wir lernen in der Praxis stetig hinzu und möchten professionelle Arbeit in allen Betreuungsbereichen gewährleisten. Da die Bildungs- und Betreuungsbereiche Krippe, Kindergarten und Hort ganz unterschiedliche Anforderungen an die pädagogische Arbeit stellen, haben wir die inhaltliche Konzeption ganz bewusst gegliedert um für diese Altersgruppen individuelle und damit ganz speziefische Inhalte zur Hand zu haben, aus denen sie als Eltern und/ oder Interessierte die Besonderheiten dieser Betreuungsgruppen im Einzelnen entnehmen können. Wir legen besonderen Wert auf die Transparenz der Unterschiede in diesen Altersgruppen und die sich dadurch für die pädagogische Praxis abzuleitenden alters- und entwicklungsentsprechenden Umsetzungen. Besondere Aufmerksamkeit erfahren bei uns die Übergange zwischen den einzelnen Bereichen bis hin zur Grundschule. Diese gestalten wir fließend und nahezu bruchfrei, wir haben diesem Zweck entsprechend spezielle, eigenständige Handlungskonzepte entwickelt.

Es ist nichts im Verstand,
was nicht vorher in den Sinnen war!

"Unsere Kinder lernen nie mehr so viel, in so kurzer Zeit wie im Alter vor der Einschulung, also in der Kindertageseinrichtung."
(aus www.kindergartenpaedagogik.de)
Darum ist es so wichtig, den Kindern einen beschützenden und auf der anderen Seite offenen und weiten Rahmen für ihr lernen anzubieten. Der Schwerpunkt der Erziehungsarbeit in Kindertagesstätten wurde durch einen eigenen Erziehungs- und Bildungsauftrag vorgegeben und in der Konzeption dieser Einrichtung schriftlich dargestellt.
Schwerpunkt ist es den Kindern durch individuelle Förderung und durch das selbständige Handeln, das Selbstbewusstsein zu erweitern, das Selbstvertrauen zu stärken, das Selbstwertgefühl aufzubauen und dadurch zu einer starken Persönlichkeit zu verhelfen.

In unseren Einrichtungen gibt es wichtige pädagogische Schwerpunkte, die sich als unverzichtbar und wertvoll für die tägliche Arbeit in den Gruppen erwiesen haben. Wir möchten den Kindern unserer Einrichtungen die bestmöglichen Startvoraussetzungen für ihre Zukunft mit auf den Weg geben. Deshalb gehören für uns Angebote wie Wassergewöhnung, Turnen, Waldtage, "Vorschularbeit" in Kleingruppen, Kochen und Backen, Naturwissenschaften und Experimente, Portfolio, Kleingruppenangebote und viele andere Inhalte dazu.

Tabellenlegende - Farbzuordnung Allgemein - Krippe - Kindergarten - Hort
Allgemeine/ Übergreifende Inhalte Krippe
Kindergarten Hort

    Pädagogische Konzeption

Zur Vorschulkonzeption ..........

Einleitung
Garten
Öffnungszeiten
Lernwerkstatt Bücherei
Gesetzliche Grundlagen
Lernwerkstatt naturwissenschaftliche Experimente
Unser Bild vom Kind
Medien
Ziele
Musik
Auszüge aus dem Orientierungsplan
Rollenspielraum
Unsere Krippe
Unsere Kinderküche
Was ist Reggio-Pädagogik? Kurz und knapp erklärt
Unser Ruheraum
Was bedeutet Reggio Pädagogik für mein Kind?
Werkstatt
Rahmenbedingungen
Bewegungsangebote
Platzangebot
Beobachtung und Dokumentation
Zeitliche Bedingungen
Sprechende Wände
Räumliche Bedingungen
Zahnprophylaxe
Materielle Bedingungen
Ernährung/ Mittagessen
Personelle Bedingungen
Umweltpädagogik
Ziele
Besondere Ereignisse
Methoden
Geburtstage
Ablauf und Gestaltung der Eingewöhnung
Übernachtung
Verlauf der Eingewöhnung
Feste, ...
Bringen und Abholen
Vorschularbeit und Übergang in die Grundschule
Stellenwert des Spiels
Hort/ Schulkinderbetreuung
Entwicklungsförderung
Der Hort stellt sich vor
Tägliche Rituale im Badezimmer
Platzangebot
Schlafen - Ruhen - Entspannen
Betreuungszeit
Ernährung
Räume
Beobachtung und Dokumentation
Personelle Bedingungen
Erziehungspartnerschaft
Unsere pädagogische Arbeit
Übergang in den Kindergarten
Bild vom Kind
Krankheiten
Partizipation
Tagesablauf
Unsere pädagogischen Leitziele
Kindergarten
Unsere Rolle als pädagogische Fachkraft
Eingewöhnung
Unsere Besonderheiten
Aufnahmegespräche
Hortalltag
Kennenlerntage
Tages- und Wochenablauf
Schnuppertage
Hausaufgaben
Erste Tage in der Kindertagesstätte
Jahresplan
Tagesablauf
Ferien
Bildungsräume
Erziehungspartnerschaft
Reggio Pädagogik
Träger
Stuhlkreis
Trägerqualität
Kinderkonferenz
Auszubildende und Schulpraktikanten
Partizipation ist ein Kinderrecht
Qualitätsmanagement
Möglichkeiten
Qualitätsentwicklung und -sicherung
Atelier
Fachkräfte
Baubereich
Datenschutz
Bewegungsraum
Netzwerke
Exkursionen/ Ausflüge
Nutzungsrechte
Waldtage
Wirksamkeit/ Eigentumsrechte
Wassergewöhnung

EINLEITUNG
Die Kindertagesstätte Upstalsboom e. V. zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein Haus für Kinder mit zwei Standorten in Aurich ist.

In unserem entstehungsgeschichtlichen Extumer Gründungshaus werden in einer überschaubaren, familiären Atmosphäre 25 Kinder im Kindergartenalter am Vormittag betreut. In dieser "kleinen" Einrichtung sind vor allem auch jüngere und zurückhaltende Kinder gut aufgehoben.

Unser Haxtumer Standort bietet als Haus für Kinder ein umfassendes Betreuungsangebot für Kinder vom Krippenalter bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule Upstalsboom.

Diese Form der vertrauten, verlässlichen und bruchfreien Erziehungs-, Bildungs- und Bindungspartnerschaft findet sich bundesweit nur den wenigsten Tageseinrichtungen. Den Familien, insbesondere den Kindern, ermöglichen wir somit über einen langen und kontinuierlichen Zeitraum eine Betreuung aus einer Hand unter einem Dach. In unserer Gesamtkonzeption sind uns die für die unterschiedlichen Altersbereiche (Krippe, Kindergarten und Hort) differenzierten Inhalte wichtig.
Als interessierte Eltern erhalten Sie mit der vorliegenden Konzeption für alle Betreuungsbereiche die zentralen inhaltliche Aussagen.

Das Haus für Kinder ist ein starkes Konzept für starke Kinder und eine starke Zukunft.

Durch unsere Homepage sorgen wir dafür, dass die Ziele und Inhalte unserer fachlichen Arbeit über die Grenzen unserer Kindertagesstätten hinaus transparent werden.

Eine grafische Darstellung der Übersicht können Sie hier aufrufen!

Zahlreiche Fachkräfte der Kita Upstalsboom haben - und das ist wichtig für die konzeptionelle Arbeit - im Jahr 2015 erfolgreich eine Langzeitfortbildung zur "Fachkraft für reggio-inspiriertes Lernen" abgeschlossen. Was das für Ihr Kind und die pädagogische Arbeit bedeutet, erfahren Sie in dieser Konzeption.

Wir sind 33 qualifizierte pädagogische Fachkräfte und legen großen Wert auf eine gute und von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit mit den einzelnen Familien sowie den Grundschulen und weiteren Institutionen. Um unsere qualifizierte pädagogische Arbeit stetig weiter zu entwickeln und der aktuellen Entwicklung Rechnung tragen zu können, sind Fortbildungen, Supervision, Fach- und kollegiale Beratung für uns unerlässlich.

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ÖFFNUNGSZEITEN
Die Einrichtung ist Werktags wie folgt geöffnet:

Vormittagsgruppen 7:30 -13:30 Uhr
Nachmittagsgruppe 13:30 -17:30 Uhr
(bei Bedarf ab 12:30 Uhr)
Ganztagsgruppe 7:30 - 17:30 Uhr
(Krippe und Kiga)
Hort 12:30 - 17:30 Uhr
(in den Ferien außerhalb der Betriebsferien ab 7:30 Uhr)


Im Früh- (7:30-8:00 Uhr/ alle Gruppen) und Spätdienst (13:00-13:30 Uhr/ Vormittagsgruppen) ist nur ein Teil der pädagogischen Fachkräfte anwesend.

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GESETZLICHE GRUNDLAGEN
Die Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit sowie unsere Rahmenbedingungen basieren auf dem niedersächsischen Kindertagesstättengesetz (KiTaG), dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG), dem Sozialgesetzbuch (SGB) sowie dem "Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder" des niedersächsischen Kultusministeriums.
Weitere hausinterne Grundlagen sind in unserer Kindertagestättenordnung festgeschrieben.

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UNSER BILD VOM KIND
In unserer pädagogischen Arbeit steht das Kind im Mittelpunkt. Wir verstehen es als vollwertiges Mitglied unserer Gesellschaft. Durch seine unvoreingenommene und einmalige Art wird das Kind zum Entdecker und Erforscher seiner Umgebung. Mit unserer wertschätzenden Haltung richten wir unseren Blick auf die Ressourcen des Kindes und bestärken es, diese weiter auszubauen.
Wir berücksichtigen den individuellen Entwicklungsstand des Kindes und beobachten, fördern und begleiten es ein Stück seines Lebens. Das Bild vom Kind ist nie unbeeinflusst davon, welches Bild vom Kind wir haben.
    Kinder:
  • sind aktive Konstrukteure ihres Wissens, sie nehmen nicht passiv fertiges Wissen auf, sondern erstellen sich aus dem was sie hören und sehen aktiv eine individuelle Wissensstruktur.
  • sind Forscher und Entdecker, sie sind neugierig und drücken sich auf vielfältige Art und Weise aus.
  • sind soziale Wesen, sie sind von Geburt an auf mitmenschliche Kontakte ausgerichtet.
  • haben andere Zeiten.
  • möchten ihre Fähigkeiten erweitern, sie streben danach, ihr eigenes Potenzial ständig auszubauen.
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ZIELE
Unser Ziel ist eine ganzheitliche und für das Kind individuelle Förderung zu einem emotionalen, stabilen und selbstständigen Menschen, um ein gefestigtes Fundament für den weiteren Lebensweg zu gewährleisten. Dabei sind für unsere Arbeit folgende Schwerpunkte besonders wichtig:

Persönlichkeitsentwicklung
Kinder haben Bedürfnisse und eigene Zeiträume, in denen sich bestimmte Fähigkeiten entwickeln. Durch eine wertschätzende Haltung geben wir ihnen Raum, um diese Fähigkeiten in ihrem Tempo aufzubauen.

Sozialkompetenz
Kompetenzen wie Einfühlungsvermögen, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Konfliktfähigkeit und das Einhalten von Regeln werden durch gemeinsame Aktivitäten in altersgemischten Gruppen gefördert.

Selbstständigkeit
In einem geregelten Tagesablauf lernen die Kinder entsprechende Aufgaben des täglichen Lebens (z. B. Anziehen, Aufräumen, Hygiene) eigenständig zu bewältigen.

Bildung
Kinder erleben Freude am Tun. Deshalb schaffen wir vielseitige Handlungs- und Erfahrungsanlässe, damit die Kinder davon lernen und daran wachsen. Darüber hinaus hat das niedersächsische Kultusministerium in seinem Orientierungsplan für den Elementarbereich einen klaren Bildungsauftrag formuliert. Dieser kann auf der Internetpräsenz des niedersächsischen Kultusministeriums eingesehen werden.

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AUSZUG AUS DER ELTERNINFORMATION ZUM:
Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder

(Auszug = kursiv gedruckter Text)

Kinder lernen schnell, wie von selbst und mit einer für Erwachsene erstaunlichen Ausdauer. Jedes Kind ist ein "geborener Lerner". Schon der Säugling ist von Geburt an mit allen seinen Kräften bemüht, sich durch Bewegung und den Einsatz aller seiner Sinne die Welt zu erobern.

Für das Krippen- und Kindergartenkind ist das Spiel eine der wichtigsten Möglichkeiten zu lernen. Die Kinder erforschen und entdecken die "Welt" aus eigenem Antrieb. Bildung zu fördern bedeutet daher vor allem, Kindern genügend Zeit und Raum für selbsttätiges Handeln zu lassen. Das gilt für die Kita wie für Zuhause.

Sprache ist der wichtigste Schlüssel zum Lernen. Kinder suchen immer wieder den direkten Kontakt und Austausch mit ihren Nächsten. Alle Kinder lernen sprechen in ihrer Muttersprache, also auch die Kinder mit anderer Muttersprache als Deutsch. Kein noch so guter Film und keine Tonkassette können das direkte Gespräch mit dem Kind ersetzen.

Kinder brauchen zum Lernen erwachsene Bezugspersonen und andere Kinder. Die Kindergruppe bietet den Mädchen und Jungen soziale Erfahrungen, die heute in vielen Familien so nicht mehr vorhanden sind.

Die Erzieherinnen und Erzieher sehen es als ihre Aufgabe an, jedes Kind individuell zu fördern und seine Stärken und Besonderheiten zu erkennen. Jedes Kind soll sich in der Kita wohl fühlen und eine sichere Beziehung zu den Erzieherinnen oder Erziehern haben. Jedes Kind soll sich als ein wichtiges Mitglied seiner Kindergruppe fühlen können.

Die Fachkräfte planen die Arbeit an Themen, die einzelne Mädchen und Jungen oder die ganze Gruppe interessieren, und sie führen längerfristige Projekte durch. Sie stellen den Kindern Wissen und Erfahrung zur Verfügung und sind gleichzeitig offen für das, was diese daraus machen. Für Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden spezielle Angebote entwickelt. Die Kita ist ein Ort zum Entdecken, Erforschen und Erfinden! Dabei sind die Erwachsenen oftmals selbst Lernende.

Zum beruflichen Handwerkszeug der Erzieherinnen und Erzieher gehört es, die Kinder zu beobachten und diese Beobachtungen regelmäßig zu dokumentieren. So können sie die Entwicklungsfortschritte jedes Kindes festhalten und gezielt Anregungen geben. Das Beobachtete kann im Team, in regelmäßigen Abständen mit den Eltern oder gelegentlich auch mit den Kindern besprochen werden.

Zu Ende der Kita-Zeit erleichtert eine gelungene Kooperation zwischen Kita und Grundschule den angehenden Schulkindern den Übergang: Die ganzheitliche Bildungsarbeit in der Kita unterstützt nachhaltig die Schulbereitschaft der Kinder. Die Grundschule wiederum entwickelt ein Verständnis für die vorschulischen Lernprozesse der Kinder in der Kita. Der schulische Bildungsauftrag baut darauf auf.

Durch den jetzt vorliegenden Orientierungsplan für Bildung und Erziehung und das neue Niedersächsische Schulgesetz sind alle Tageseinrichtungen und alle Grundschulen dazu verpflichtet, ihre Zusammenarbeit im Interesse der Bildungsförderung jedes einzelnen Kindes in Zukunft noch weiter zu verbessern.

1. Emotionale Entwicklung und soziales Lernen
Die Kinder wachsen zu selbstbewussten und emotional gefestigten Persönlichkeiten heran, die in der Gemeinschaft der Kindergruppe ein soziales Miteinander, Achtung des Anderen und demokratische Entscheidungen kennen lernen.

2. Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen
Die Kinder erhalten viele Gelegenheiten, einem Thema oder einer Sache auf den Grund zu gehen. Sie lernen, über Probleme nachzudenken und Lösungen auszuprobieren. "Fehler" gehören zum Lernen dazu, aber auch Konzentration, Ausdauer und die Aneignung von Wissen auf vielen Gebieten.

3. Körper - Bewegung - Gesundheit
Bewegungsfreude, Gesundheit und ein positives Gefühl für den eigenen Körper sind wichtige Voraussetzungen für das Lernen und werden in der Kita gefördert.

4. Sprache und Sprechen
Sprache und Sprechen stehen im Mittelpunkt des Bildungsauftrags. Kinder aus zugewanderten Familien lernen, sich auf Deutsch mitzuteilen. Gleichzeitig erfahren sie Wertschätzung für ihre Muttersprache. Ein gutes Sprachvermögen ist für alle Kinder eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Schullaufbahn.

5. Lebenspraktische Kompetenzen
Die Kinder lernen lebenspraktische Dinge: Sie werden in der Kita unterstützt, altersgerecht viele Aufgaben im Alltag selbstständig zu erledigen.

6. Mathematisches Grundverständnis
Im Alltag, in kleinen Experimenten oder in Lernwerkstätten erwerben die Kinder ein Grundverständnis von Mathematik. Kinder haben z. B. Freude am Ordnen, Vergleichen und Messen.

7. Ästhetische Bildung
Ästhetische Bildung erreicht die Kinder durch musisch-kreative Ausdrucksformen wie Musik, Tanz, Theater und bildnerisches oder handwerkliches Gestalten.

8. Natur und Lebenswelt
Die Kita sorgt dafür, dass die Kinder die Natur erfahren und ihr näheres Lebensumfeld kennen lernen.

9. Ethische und religiöse Fragen, Grunderfahrungen menschlicher Existenz
Die Kinder werden begleitet bei ethischen oder religiösen Fragen und bei der Entwicklung von Wertmaßstäben. Toleranz und Achtung gegenüber unterschiedlichen Kulturen und per-sönlichen Überzeugungen werden von klein auf erlernt und praktiziert.

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UNSERE KRIPPE
Krippengruppen bieten die Möglichkeit einer optimalen Förderung, da sie uneingeschränkt auf die altersspezifischen Bedürfnisse der Kinder eingehen und ihrem Schwerpunkt entsprechend gezielte Bildungs- und Entwicklungsangebote schaffen können.

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WAS IST REGGIO-PÄDAGOGIK? KURZ UND KNAPP ERKLÄRT.
Die Basis der Reggio-Pädagogik bildet die Partizipation, also die aktive Teilhabe am Tagesablauf, den Aktivitäten und dem allgemeinen Geschehen in der Kindertagesstätte.
Pädagogik wird als Prozess verstanden, in dem sich Kinder, ErzieherInnen, Eltern und Experten austauschen und miteinander arbeiten.
Die Erziehung der Kinder basiert auf der Leistung und den Fähigkeiten vieler Einzelpersonen, die ihre speziellen Fähigkeiten und Kenntnisse zur pädagogischen Arbeit beitragen.
Weiteres wichtiges Element neben der Partizipation ist der "Raum als dritter Erzieher", der verschiedenste Möglichkeiten zum Forschen, Experimentieren, Begreifen und zur Begegnung mit anderen bieten soll.

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WAS BEDEUTET REGGIO-PÄDAGOGIK FÜR MEIN KIND
Da die Reggio-Pädagogik in verschiedenen Bereichen Einfluss auf unsere Arbeit hat, sollen im Folgenden zum besseren Verständnis ein paar Beispiele aus der Praxis genannt werden:
  • Die Kinder entscheiden über Stattfinden oder nicht Stattfinden des Morgenkreises
  • Es gibt Anfänge eines Kinderparlaments, denn jeden Tag wechselt der Chef/die Chefin im Morgenkreis
  • Die Kinder bewegen sich frei zwischen Schlafraum, Flur, Gruppenraum, Badezimmer und in der ganzen Kita.
  • Die Kinder entscheiden über Aktivitäten des Tages (Bad, Bewegungsraum, Spaziergang, Atelier etc.)
  • Projekte entstehen nach Interessen und Bedürfnissen der Kinder
Außerdem finden sich in unseren Gruppenräumen wenig fertige Spiele, sondern eher Bausteine, Malutensilien, Bücher, Klopapierrollen, Bohnen, Dosen, Becher, etc.

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RAHMENBEDINGUNGEN
PLATZANGEBOT
Die zwei Krippengruppen der Kindertagesstätte Upstalsboom e.V. bieten ein Platzangebot von bis zu 30 Plätzen für Kinder im Alter von 1-3 Jahren.

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ZEITLICHE BEDINGUNGEN
Zeitliche Bedingungen Die Betreuungszeit beginnt um 7:30 Uhr und endet um 17:30 Uhr.

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RÄUMLICHE BEDINGUNGEN
Als räumliche Bedingungen stehen jeder Krippengruppe ein Gruppenraum mit integriertem Essbereich, ein Schlaf- bzw. Ruheraum, sowie ein Sanitärbereich mit Wickel- und Waschgelegenheiten zur Verfügung. In einer Krippengruppe findet sich noch ein separates Atelier.
In diesen Räumen können sich die Kinder optimal entwickeln, wohl fühlen und ihre Umwelt neugierig erforschen. Außerdem legen wir großen Wert darauf, dass unsere Räumlichkeiten die Sinne und die Lernlust der Kinder anregen.
Das bedeutet, den Raum als dritten Erzieher zu nutzen, der neben Forschen, Experimentieren und Begreifen zur Begegnung mit Anderen anregen soll. Dem Alter und der Entwicklung der Kinder entsprechend ist es in unserer Kita möglich, die Räume zu öffnen. Das bedeutet, Kindergarten- oder Hortkinder besuchen die Krippe in ihren Räumlichkeiten, aber auch unsere Krippenkinder gehen (selbstverständlich nur in Begleitung ihnen bekannter Erzieher) auf den Kindergartenspielplatz oder auch in die Gruppenräume.

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MATERIELLE BEDINGUNGEN
Krippenkinder brauchen Materialien, die für ihre spezifische Altersgruppe entwicklungsfördernd sind, da sie sich die Welt auf spezielle Weise aneignen.
Denn so wie Hortkinder nicht mit Materialien aus dem Elementarbereich zufrieden sind, so ist dieses auch für Krippenkinder nicht entwicklungsfördernd.
Unsere pädagogischen Fachkräfte sind deshalb als Entwicklungsbegleiter anzusehen, die die Krippenräume so gestalten und einrichten, dass sie entsprechend der kindlichen Entwicklungsbedürfnisse Anreize geben.
Im Sinne der Reggio-Pädagogik setzen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auf Alltagsmaterialien (Küchenrollen, Schlüssel, Dosen etc.) und weniger auf fertiges Spielzeug.

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PERSONELLE BEDINGUNGEN
Personelle Bedingungen In jeder unserer Krippengruppen arbeiten fünf pädagogische Fachkräfte im Wechseldienst, die z.T. neben der beruflichen Qualifikation als ErzieherIn, SozialassistentIn oder KinderpflegerIn mit speziellen Zusatzqualifikationen für diese Altersgruppe (Fachkräfte für Kleinstkindpädagogik) ausgebildet sind. Des Weiteren bieten wir Schülern der Fachschulen für Sozialpädagogik die Möglichkeit Praktika in unseren Krippengruppen zu absolvieren. Zahlreiche Fachkräfte verfügen über die Zusatzausbildung "Fachkraft für reggio-inspiriertes Lernen".
Dementsprechend sind die Krippengruppen vormittags sowie nachmittags mit drei qualifizierten Fachkräften besetzt und werden häufig zusätzlich von Praktikanten der Fachschulen in ihrer Arbeit begleitet.

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ZIELE
Eine verlässliche, vertrauensvolle und bruchfreie Bindung ist die Basis für einen angstfreien Übergang von der Familie in die Krippe, von der Krippe in den Kindergarten und vom Kindergarten in Grundschule und Hort.
Unser Ziel ist es, jedes Kind auf seinem individuellen Weg zu begleiten und zu unterstützen. Dabei geht es uns in der Bildung nicht ausschließlich um die kognitiven Bereiche, sondern gerade für diese Altersgruppen um die so immens wichtigen Bildungsbereiche wie soziale und emotionale Intelligenz. Die Spielkameraden sind schon im Krippenalter die Ko-Konstrukteure der Entwicklung, die auf Augenhöhe gemeinsam ein Bild von der Welt entfalten.

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METHODEN
Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist reggio-inspiriert und orientiert sich am entwicklungszentrierten Ansatz. Die Betreuung der Kinder erfolgt in einer altersgemischten Gruppe. Diese Betreuungsform fördert die kindliche Entwicklung (Kinder lernen voneinander, nehmen ihre Entwicklungsfortschritte besser wahr) und stärkt das Sozialverhalten (Verantwortungsbewusstsein, gegenseitige Akzeptanz und Rücksichtnahme).
Regelmäßig vor der Eingewöhnungsphase bieten wir Kennenlernstunden für zukünftige Krippeneltern und deren Kinder an.

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ABLAUF UND GESTALTUNG DER EINGEWÖHNUNG
Die Dauer der Eingewöhnung hängt von vielen Faktoren ab und ist bei jedem Kind individuell. Genauso einzigartig wie Ihr Kind selbst wird sein erster Versuch sein sich in das noch Unbekannte hinein zu spüren. Dabei sind Ihre innere Haltung und die Begleitung dieses Lernprozesses durch Sie, als engste Vertraute ihres Kindes, von großer Bedeutung. Planen Sie deshalb von vorneherein einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen für die Begleitung der Eingewöhnung in unserer Krippe ein. Liebevoll zugewandt sind Vertrauen und Verlässlichkeit die Begleiter, die Ihrem Kind das ,,Tor zum Lernen" öffnen werden. Ihr Kind wird das schaffen, lassen Sie uns gemeinsam beginnen.

Haben Sie schon einmal etwas von dem "Münchener Modell" gehört?
In unseren Krippengruppen haben wir uns basierend auf unseren jahrelangen Erfahrungen für diese Empfehlungen entschieden, um für Ihr Kind eine optimale und individuelle Eingewöhnung zu gestalten. Wir lassen Ihnen und Ihrem Kind Zeit, gemeinsam bei uns in der Krippe anzukommen.

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VERLAUF DER EINGEWÖHNUNG
Die erste Woche
In den ersten Tagen nimmt ihr Kind viele neue Eindrücke wahr. Manche wecken seine Neugierde, andere kann es mit vielleicht Bekanntem in Verbindung bringen und manche lösen bei ihm erhöhte Wachsamkeit oder Angst aus. Das alles ist aufregend und muss erst einmal verarbeitet und bewältigt werden. Deshalb gehen wir kleine Schritte. In dieser ersten gemeinsamen Woche in der Krippe werden wir uns nach maximal zwei Stunden Gruppenzeit wieder voneinander verabschieden.
Während der Zeit im Gruppenraum kann Ihr Kind die neue Umgebung erkunden. Drängen Sie es nicht sich von Ihnen zu lösen. Es wird diesen Versuch von ganz allein unternehmen, wenn es spürt, dass es sich das zutraut. Wenn Ihr Kind sich von Ihnen entfernt bleiben sie bitte aufmerksam, beobachtend an ihrem Platz sitzen. Schenken Sie seinem Spiel Beachtung ohne sich daran zu beteiligen. Wir werden während dieser Zeit immer wieder versuchen ihrem Kind näher zu kommen. Zeigt ihr Kind, dass es sich unwohl fühlt oder zu weinen beginnt, nehmen sie es tröstend in den Arm und ermuntern es anschließend wieder aktiv zu werden.

Die zweite Woche der Eingewöhnung- ein erster Trennungsversuch
Wenn Sie Ihr Kind in der ersten Woche in der Gruppe aufmerksam beobachtet haben ist Ihre Einschätzung mitentscheidend für einen ersten Trennungsversuch. Es ist wichtig, dass auch Sie als Eltern ganz sicher sind, dass sie sich mit einem guten Gefühl für kurze Zeit von ihrem Kind verabschieden können und Vertrauen in unseren Umgang mit ihrem Kind gewonnen haben, denn es hat ein sehr ausgeprägtes Gefühl für Ihre emotionalen Botschaften. Wenn wir uns für eine erste Trennung entschieden haben, verabschieden Sie sich kurz von Ihrem Kind und verbringen etwas Zeit außerhalb des Gruppenraumes, aber in der Einrichtung verbleibend.
Lässt sich Ihr Kind von uns trösten und beruhigen sind wir auf einem guten Weg und können die Trennungszeit an den folgenden Tagen langsam verlängern. Gelingt es noch nicht beruhigend auf Ihr Kind einzuwirken werden wir einen Schritt zurückgehen und ihm noch etwas Zeit lassen, damit es mit Ihrer Unterstützung in Ruhe seinen Weg zu uns findet.
Wir haben uns miteinander vertraut gemacht und während wir Sie und Ihr Kind bei den sensiblen Aufgaben, wie z.B. dem Wickeln anfänglich nur begleitet haben, werden wir in der zweiten Woche dazu übergehen auch diese Aufgabe allein mit Ihrem Kind zu meistern. Dennoch bitten wir Sie in der Einrichtung für uns erreichbar zu bleiben, um Sie zurückholen zu können, wenn Ihr Kind sie braucht.
Die Erfahrung zeigt, dass es sich bewährt hat die Kinder in den ersten zwei Wochen, nachdem Sie die Einrichtung verlassen können, spätestens nach dem Mittagessen (12:00h) aus der Krippe abzuholen, wenn sie bereits ohne Probleme den Vormittag in unserer Einrichtung verbracht haben.

Abschluss der Eingewöhnung
Die Eingewöhnung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn sich Ihr Kind auch in Stresssituationen dauerhaft von uns trösten und beruhigen lässt und damit zeigt, dass es uns als neue Bezugspersonen angenommen hat. Aus diesem Vertrauen heraus kann es nun beginnen sein neues Umfeld zu erobern. Auch wenn Sie als wichtigste Bezugsperson nun nicht mehr in der Einrichtung anwesend sind, müssen Sie oder andere Bezugspersonen jederzeit für Notfälle, für uns telefonisch erreichbar sein.

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BRINGEN UND ABHOLEN
Die persönliche Übergabe des Kindes an die pädagogische Fachkraft ist von besonderer Bedeutung, damit der Tag in einer entspannten und vertrauten Atmosphäre beginnen kann. Um einen sanften Einstieg zu ermöglichen, sollte hierfür genügend Zeit eingeplant werden.
Die Bringphase dauert bis 09:30 Uhr, da im Anschluss Spaziergänge, Angebote und Ausflüge stattfinden. Kommt ihr Kind nach 09:30 Uhr in die Kita, darf es in keiner anderen Gruppe abgegeben werden. Es besteht unter Umständen die Möglichkeit, das Kind zum Beispiel zum Spielplatz nachzubringen.
Ist das Nachbringen nicht möglich, darf das Kind ab ca. 11 Uhr in die Kita gebracht werden.
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STELLENWERT DES SPIELS
Da das Spiel für die Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung ist, schaffen wir für sie einen angemessenen Raum für freies und angeleitetes Spiel. Es entwickeln sich soziale, emotionale sowie geistige und körperliche Fähigkeiten. Darüber hinaus bilden sich Konzentration und Ausdauer weiter aus.
Da sich das gemeinsame Spiel bis zum 3. Lebensjahr erst entwickelt, steht im Krippenbereich das alleine und nebeneinander Spielen noch im Vordergrund. Durch Beobachtungen erfahren wir, welche Themen, Rollen, Gegenstände oder Figuren für die Kinder derzeit aktuell sind. Aus unseren Beobachtungen heraus geben wir gezielte Impulse und stellen Material, wie auch Raum und Zeit zur Verfügung.

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ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG
Im Gegensatz zum Elementarbereich liegt der Schwerpunkt der frühkindlichen Entwicklung in der Interaktion mit der Umwelt. Hierzu braucht es eine gute Wahrnehmung und einen gesunden Forschergeist. Die pädagogischen Fachkräfte schaffen hierfür genügend Freiraum zum Ausprobieren und Experimentieren und gestalten die Materialien und den Raum so, dass alle Sinne angesprochen werden. Zusätzlich animieren der Raum, die Spielmaterialien und das altersgerechte Außengelände zur Bewegung, bei der sie ihren Körper und ihre Umwelt kennen lernen.
Zudem finden gezielte Angebote in den Bereichen Wahrnehmung, Sprache, Musik und Kreativität statt.

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TÄGLICHE RITUALE IM BADEZIMMER
Der Bereich der Körperpflege bietet in der Kleinstkindpädagogik vielfältige Möglichkeiten für das Kind seinen eigenen Körper wahrzunehmen, emotionale Zuwendung zu bekommen und erste Eigenständigkeit zu erlernen.
Das Kind soll die Pflege seines Körpers als etwas Angenehmes erleben dürfen, dafür nehmen wir uns Zeit und schaffen einen geeigneten Rahmen. Durch die wiederkehrenden Rituale im Badezimmer geben wir den Kindern die Möglichkeit beim Hände waschen, Zähne putzen und beim Toilettengang bzw. beim Wickeln größtmögliche Selbstständigkeit zu erleben.

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SCHLAFEN - RUHEN - ENTSPANNEN
Nach vielfältigen Eindrücken und aktiver Bewegung benötigen Kleinstkinder auch Zeiten der Entspannung, in denen sie zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen können. Dafür brauchen sie, ähnlich wie in der Eingewöhnungsphase ihre persönlichen Gegenstände (z.B. Kuscheltier, Kuscheldecke, Schnuller), wiederkehrende Abläufe und vertraute Personen. Zusätzlich zum Gruppenraum steht uns hierfür ein behaglicher Schlaf- und Ruheraum zur Verfügung.
Dort haben die Kinder die Möglichkeit von ca. 12:15 Uhr bis 14:00 Uhr eine Mittagsstunde zu halten. Nach Bedarf können die Kinder auch am Vormittag noch eine Schlafpause einlegen.

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ERNÄHRUNG
Bereits bei unseren Krippenkindern achten wir auf eine ausgewogene, abwechslungsreiche und altersgerechte Ernährung. Wir gestalten die Essenssituation als ein gemeinschaftliches und kommunikatives Erlebnis und fördern nachhaltig die Selbstständigkeit der Kinder. Dazu schaffen wir einen geeigneten Rahmen, sodass die Kinder lernen, ihr Essen selbst aufzufüllen, mit Geschirr und Besteck umzugehen und Getränke selbst einzugießen.
Getränke wie Wasser, ungesüßte Tees und Milch erhalten die Kinder bei uns in der Krippe. Für das Frühstück und die Zwischenmahlzeiten werden zur Zeit 6.-€ monatlich eingesammelt. Das Frühstück bereiten die Gruppen mit den Kindern gemeinsam zu.
Jede Woche ist eine Familie für das Befüllen des Obstkorbes zuständig. Die Liste hängt in den Gruppen aus.

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BEOBACHTUNG UND DOKUMENTATION
Ein wichtiges Instrument unserer Arbeit ist die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung unserer Kinder. Das bedeutet, dass die Fachkräfte jedes einzelne Kind regelmäßig im Blick haben, Stärken erkennen und darauf aufbauen können. Hierzu bedienen wir uns unterschiedlicher Methoden.
Mit Hilfe dieser Methoden ist es uns möglich, Fortschritte zu erkennen und bisheriges in Erinnerung zu rufen.
Unsere Dokumentationen dienen dem regelmäßigen Austausch und der Reflexion zwischen den Fachkräften und den Eltern, sowie der zielgerichteten pädagogischen Planung und Umsetzung.
Mit dem Eintritt in die Krippe beginnen wir gleichzeitig mit einer Dokumentation der einzelnen Entwicklungsschritte. In Form eines Portfolios dokumentieren die pädagogischen Fachkräfte, was das Kind gerade gelernt hat oder was das Kind aktuell beschäftigt. Den Fachkräften dient das Portfolio dem näheren Kennenlernen des Kindes, der Übersicht über die Bedürfnisse des Kindes und der Planung der weiteren Entwicklungsschritte. Eltern gibt es Einblick in die Entwicklungsphasen, die das Kind in der Krippe bewältigt hat und die die Eltern nicht miterlebt haben. Gemeinsam mit ihrem Kind können sie diese Entwicklungsschritte anhand der Dokumentation nachvollziehen.

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ERZIEHUNGSPARTNERSCHAFT
Für die Eltern beginnt mit dem Start in die Krippenzeit eine neue aufregende Phase. Mit dem ersten Aufnahmegespräch, Tür- und Angelgesprächen im Laufe der Krippenzeit, Elternabenden und Entwicklungsgesprächen schaffen wir eine Basis für eine wertschätzende und dauerhafte Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und den pädagogischen Fachkräften.
Die Kindertagesstätte Upstalsboom e.V. ist als privater Träger der Einrichtung auf die Mithilfe der Eltern angewiesen. Dies geschieht durch eine feste Anzahl an Arbeitsstunden, in denen Eltern Reparaturen ausführen, Fenster putzen, Rasen mähen und ähnliches.
Transparenz der pädagogischen Arbeit sowie das Einbeziehen der Eltern in die Arbeit bietet sowohl den Eltern als auch den Kindern Sicherheit im Kontext Familie und Einrichtung und somit die Möglichkeit eines partnerschaftlichen Erziehungsgefüges.

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ÜBERGANG IN DEN KINDERGARTEN
Eine Hauptstärke des Hauses für Kinder ist es, die Kinder über einen langen und bruchfreien Zeitraum zu unterstützen und begleiten zu können. Durch diese Besonderheit, vier Bereiche (Krippe, Kindergarten, Grundschule, Hort) in einem Haus zu haben, ist es uns möglich fließende Übergänge zu gestalten.
Eine behutsame Heranführung der Krippenkinder an den Kindergarten gestalten wir zum Beispiel durch Schnupperstunden im Kindergarten, durch Hospitationen der Fachkräfte aus dem Elementarbereich, Planung und Durchführung gemeinsamer Feste, sowie der täglichen Überschneidungspunkte in den Räumlichkeiten und auf dem Außengelände.
Die pädagogischen Fachkräfte aus Krippe und Kindergarten verabreden sich außerdem zu individuellen Übergabegesprächen.

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KRANKHEITEN
Einleitend möchten wir darauf hinweisen, dass das Wohl des Kindes, der Gruppe und der Fachkräfte nur dann gewährleistet ist, wenn erkrankte Kinder zu Hause bei engsten Bezugspersonen genesen.
Bei Verdacht wie bei Auftreten von ansteckenden Erkrankungen muss das Kind telefonisch in der Einrichtung bis 8:30 Uhr abgemeldet werden und einem Arzt vorgestellt werden. Zum Schutz der Kinder und Fachkräfte der gesamten Gruppe, bleibt es den Fachkräften vorbehalten, sich von den Familien in besonderen Fällen eine ärztliche Bescheinigung, aus der hervorgeht, das ärztlicherseits keine Bedenken gegen den Besuch der Kindertagesstätte bestehen, vorlegen zu lassen.
Geht es ihrem Kind nicht gut, können wir den erhöhten Betreuungsbedarf in unserer Einrichtung nicht gewährleisten.
Deshalb bitten wir sie, ihr Kind zeitnah von einer dazu berechtigten Person abholen zu lassen.
Nach überstandener Erkrankung bleibt das Kind noch einen Tag symptomfrei zu Hause. Medikamente dürfen wir den Kindern nicht verabreichen. Ausgenommen sind chronische Erkrankungen.
Ist eine Erkrankung bereits am Morgen erkennbar, dürfen wir das Kind nicht in der Einrichtung aufnehmen.

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Tagesablauf
VON BIS TAGESABLAUF
07:30 Uhr bis 08:00/08:30 Uhr
  • Ankommen
  • Begrüßung
  • Gelegenheit zum freien Spiel
  • Tür- und Angelgespräche
08:30 Uhr bis 09:00 Uhr Frühstück, nach Möglichkeit gleitend
09:00 Uhr bis 09:15 Uhr Zahnpflege
09:15 Uhr bis 09:30 Uhr Morgenkreis
09:30 Uhr bis
* bis 09:30 Uhr sollte ihr Kind
spätestens in der Kita sein.
11:30 Uhr
  • Freispiel
  • Raum für gezielte Angebote
  • Außenaktivitäten *
  • Evtl. Vormittagsschlaf
11:30 Uhr bis 12:00 Uhr Mittagessen
12:30 Uhr bis 14:00 Uhr Mittagsschlaf und Ruhezeit
14:00 Uhr bis 14:30 Uhr Anziehen der Schlafkinder
14:30 Uhr bis 15:00 Uhr Zwischenmahlzeit
15:00 UHr bis 17:30 Uhr
  • Freispiel
  • Gezielte Angebote

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KINDERGARTEN
Nahtlos anknüpfend an die Krippenzeit oder als erste Betreuungseinrichtung aus dem Elternhaus heraus, bieten wir bis zur Einschulung eine altersentsprechende und an den kindlichen Bedürfnissen ausgerichtete Betreuung; Bildung und Erziehung in fünf Gruppen an.

25 Betreuungsplätze, vormittags, in Extum, in der Zeit von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr
50 Betreuungsplätze, vormittags, in Haxtum, in der Zeit von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr
25 Betreuungsplätze, nachmittags, in Haxtum, in der Zeit von 12:30/13:30 Uhr bis 17:30 Uhr
25 Betreuungsplätze, ganztags, in Haxtum, in der Zeit von 7:30 Uhr bis 17:30 Uhr

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EINGEWÖHNUNG
Für manche Kinder und Eltern ist der Übergang in den Kindergarten die erste Zeit der Trennung. Übergänge und Trennungen sind immer von starken Emotionen begleitet. Deshalb ist es wichtig, Kinder möglichst früh auf den bevorstehenden Kindergartenbesuch vorzubereiten.
Wir achten in Zusammenarbeit mit den Eltern auf eine behutsame und individuelle Eingewöhnung (in Anlehnung an das Münchener Eingewöhnungsmodell) um den Kindern einen guten Start ins Kindertagesstätten-Leben zu ermöglichen.
  • Anmeldung in der Kindertagesstätte
  • Aufnahmegespräch mit den pädagogischen Fachkräften (Elterngespräch, in dem die Besonderheiten des Kindes besprochen werden)
  • Kennenlerntage
  • Schnuppertage – an diesen Tagen kann sich das Kind ein Bild von der Einrichtung machen, erste Kontakte knüpfen, sowohl zu den Kindern als auch zu den pädagogischen Fachkräften. In dieser Phase bleibt eine Bezugsperson beim Kind.
  • Erste Tage in der Kindertagesstätte
Wenn alle Punkte erfüllt sind und sich ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Kind und den pädagogischen Fachkräften (Erzieher/in) entwickelt hat, das Kind sich wohl fühlt, gilt die Eingewöhnung als abgeschlossen.
Ihr Kind braucht am Anfang dieses neuen Lebensabschnittes vor allem zwei Dinge:
Die Begleitung einer Vertrauensperson und Verlässlichkeit.

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AUFNAHMEGESPRÄCHE
Nachdem die Anmeldung Ihres Kindes erfolgt ist und Sie die Räumlichkeiten, die Rahmenbedingungen sowie die Konzeption kennen und eine verbindliche Platzzusage erhalten haben, erfolgt ein ausführliches Aufnahmegespräch.
Einige Wochen vor dem Kindergartenstart besprechen in der Regel zwei pädagogische Fachkräfte mit Ihnen als Eltern die Lebenssituation Ihres Kindes und seine bisherige Entwicklung. Diese Gespräche finden, sofern gewünscht im häuslichen Umfeld (Hausbesuche) statt und ermöglichen uns einen ersten Kontakt mit Ihrem Kind in gewohnter Umgebung. Diese Hausbesuche erfolgen auf freiwilliger Basis und können als Gespräche ggf. auch in den Räumen der Kindertagesstätte durchgeführt werden. Vom Aufnahmegespräch erwarten beide Seiten ganz konkrete Informationen. Dabei werden Allergien, Krankheiten aber auch besondere Vorlieben und Abneigungen wie z. B. die Essgewohnheiten, Ruhephasen, die Gestaltung der Eingewöhnungsphase und der Tagesablauf, besprochen. Alle Informationen werden von uns schriftlich festgehalten und protokolliert.

Ziele des Aufnahmegesprächs:
  • Einander kennenlernen
  • Vertrauen aufbauen
  • Informationen austauschen
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KENNENLERNTAGE
Der erste Kontakt der zukünftigen Kindergartenkinder zu unserer Einrichtung und den Fachkräften wird an unseren sogenannten „Kennenlerntagen“ geschaffen.

Zu unseren „Kennenlerntagen“ laden wir die zukünftigen Kindergartenkinder mit einem Brief, der persönlich an sie gerichtet ist, einige Wochen vor Kindergartenbeginn ein. So haben die Kinder die Möglichkeit, anders als im lebhaften Betreuungsbetrieb und im Beisein einer vertrauten Bezugsperson, die neue Umgebung, sowie die pädagogischen Fachkräfte ganz in Ruhe kennenzulernen. Sie können sich ein Bild von der Einrichtung, dem Gruppenraum, dem Spielplatz, den Spielsachen und den Fachkräften machen. Auch die pädagogischen Fachkräfte können sich ohne Ablenkung ganz auf die neuen Kinder konzentrieren und entsprechend auf sie eingehen. Zusätzlich bekommen die Kinder einen ersten Einblick, was im Kindergarten gemacht wird. Wir beginnen den Kennenlerntag mit einem kurzen Stuhlkreis, in dem sich alle begrüßen und vorstellen und anschließend etwas singen oder spielen. Außerdem kann an diesen Tagen gebastelt, gemalt oder geknetet werden. Jede Gruppe beendet den Besuch individuell mit einem gemeinsamen Abschlusslied oder einer persönlichen Verabschiedung. Diese erste „Annäherung“ ermöglicht beiden Seiten einen positiven Start zu einem vertrauensvollen Miteinander.

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SCHNUPPERTAGE
Nach den Kennenlerntagen besteht für die zukünftigen Kindergartenkinder die Möglichkeit an Schnuppertagen in ihrer jeweiligen Gruppe teilzunehmen. An diesen Tagen werden die Kinder von einer Bezugsperson (Eltern/ Großeltern oder einer anderen vertrauten Person) begleitet und so behutsam an die neue Umgebung herangeführt.

Sie bekommen einen Einblick in den Gruppenalltag und lernen neben den pädagogischen Fachkräften nun auch die anderen Kinder kennen. Des Weiteren können sie am Stuhlkreis, den Angeboten und dem Frühstück teilnehmen. An den Schnuppertagen erkunden die Kinder Stück für Stück den Gruppenraum mit den verschiedenen Bildungsbereichen, das Rollenspiel, das Bauen und die Kreativstationen sowie das Außengelände.

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ERSTE TAGE IN DER KINDERTAGESSTÄTTE
Erste Tage in der Kindertagesstätte Die ersten Tage der Eingewöhnung werden so gestaffelt, dass nicht mehrere neue Kinder gleichzeitig am Morgen die Gruppe besuchen.
Dies ist sinnvoll, da ein „erstes“ Kennenlernen zwischen uns als pädagogischen Fachkräften und Ihrem Kind besser gewährleistet werden kann und Sie als Eltern Ruhe und Zeit haben, um Fragen zu stellen. Durch diesen ruhigen, individuellen Start hat Ihr Kind die Möglichkeit, selbst seine Bezugsperson in der Gruppe zu wählen, welche es in der ersten Zeit begleitet. Die anderen pädagogischen Fachkräfte der Gruppe sind in dieser Zeit Ansprechpartner für die anderen Kinder der Gruppe, damit diese in der „besonderen“ Situation der Eingewöhnung nicht zu kurz kommen.

Um Ihrem Kind zusätzliche Sicherheit zu bieten und eine behutsame „Trennung“ vom Elternhaus zu schaffen, ist es uns wichtig, dass der Elternteil, der die Eingewöhnung des Kindes übernimmt, zwei Tage passiv am Gruppengeschehen teilnimmt und so jederzeit zur Rückversicherung des Kindes anwesend ist.

Der Zeitpunkt, wann zum ersten Mal ein Ablösen von dem Elternteil stattfindet, ist bei jedem Kind verschieden und wird individuell von den Fachkräften und Ihnen als Eltern festgelegt. Wichtig ist allerdings, dass Sie als Eltern, auch wenn Sie den Raum nur für ein paar Minuten verlassen, den Abschied für das Kind kurz und sichtbar machen und ihm erklären, dass Sie bald wiederkommen, um es abzuholen.

Keines der Kinder, welches zu uns in die Einrichtung kommt, bleibt von Anfang an den ganzen Tag in der Einrichtung. Die Dauer der Eingewöhnung ist dabei individuell unterschiedlich und wird durch Ihr Kind bestimmt.

Die Ablösung des Kindes kann durch das Mitbringen eines persönlichen Gegenstandes von Zuhause, wie zum Beispiel eines Kuscheltieres oder eines Schnuffeltuches, erleichtert werden.

Für uns als Fachkräfte der Einrichtung ist eine behutsame und individuelle Eingewöhnung des Kindes von zentraler Bedeutung. Darum legen wir Wert auf einen kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen uns und Ihnen als Eltern. Durch diesen Informationsaustausch sind nicht nur Sie als Eltern dauerhaft über den Verlauf der Eingewöhnung informiert, sondern auch wir als Fachkräfte können uns ein Bild davon machen, wie sich Ihr Kind nach einem Tag in der Einrichtung Zuhause verhält und wie es den Tag verarbeitet hat. Hieraus erschließen sich für uns neue und wichtige Informationen, welche im weiteren Verlauf der Eingewöhnungszeit berücksichtigt werden können

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TAGESABLAUF
Der Tagesablauf ist in den Gruppen unterschiedlich aber in markanten Bereichen auch gleich. Dazu gehören im Einzelnen:

08:30 Uhr bis 09:00 Uhr Morgenkreis
09:00 Uhr bis 10:30 Uhr
  • gleitendes Frühstück
  • Freispiel
  • Angebote
  • Projekte
  • Vorschularbeit
ab 11:45 Uhr bis 12:30 Uhr Mittagessen
12:30 Uhr bis 14:30 Uhr
  • Abhol-/ Bringzeit (vormittags-/ nachmittags)
  • Mittagsruhe
  • Freispiel
  • Angebote
  • Projekte
14:30 Uhr bis 15:00 Uhr Nachmittagsimbiss
15:00 Uhr 17:30 Uhr
  • Abholzeit (ganztags)
  • Freispiel
  • Angebote
  • Projekte

Im Tagesablauf variieren die Zeiten in den jeweiligen Gruppen im Rahmen der regelmäßigen Aktivitäten z. B. zur Nutzung der Turnhalle, der Waldtage, der Wassergewöhnung, … die in den jeweiligen Bildungsräumen näher beschrieben sind.

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BILDUNGSRÄUME
Grundlage unserer pädagogischen Arbeit sind Elemente aus den Ansätzen von Reggio. Seit 2008 orientieren wir uns an der Reggio Pädagogik, als die kindzentrierte und -orientierte Pädagogik unserer Herzen. Die Reggio Pädagogik ist kein neues Übungsprogramm oder eine neue Methode, sondern eng verknüpft mit unserem Bild vom kompetenten und sich selbst bildenden Kind und der Rolle der pädagogischen Fachkräfte als Begleiter, Impulsgeber und authentische Mitforscher. Als lebenspraktische und den Kindern Gehör schenkende Pädagogik orientiert sie sich an den selbstgewählten Themen der Kinder. Sie eignen sich nachhaltig in kleinen selbstmotivierten Schritten nahezu spielerisch und hochkonzentriert selbständig oder in Interaktion mit anderen vorläufiges Wissen an, auf das sie auf nachfolgenden Lernwegen zurückgreifen, aufbauen und es in ihr Weltwissen einfügen können. Die so gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen sind gleichsam Fundament und Grundgerüst für ein entdeckendes, verknüpfendes wie entfaltendes lebenslanges Lernen. Unsere Aufgabe ist es, die Kinder ein Stück ihres Weges zu begleiten und die bestmöglichen Voraussetzungen für eine ihrer Entwicklung entsprechenden lernanregenden Umgebung und wertschätzenden Kultur einzurichten. Die Kinder übernehmen dabei Verantwortung für sich und andere und sind aktive Gestalter und Entwickler ihrer eigenen Lernwege. Im Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule gelingt damit eine aktuelle, optimale, umfassende und ganzheitliche Vorbereitung auf das Leben und auf den Start in die Schule, die bereits mit der Geburt ihren Anfang nimmt.
In den Bildungsräumen kann und darf bewusst und gewollt übergreifend geforscht werden, so dass die Übergänge und die Nutzung der Materialien nicht an einen Ort gebunden sind, sondern sich den Bedürfnissen entsprechend anpassen. Bildungsräume sind Orte für Kinder und Orte für Kindheit in denen Fragen wichtiger sind als Antworten und der Weg wichtiger ist als das Ziel.

Lernen ist wie das rudern gegen den Strom, sobald man aufhört, treibt man zurück“

(Verfasser unbekannt)


Eine sinnvolle Erziehung besteht nicht
in der Vermittlung einer Fülle von Wissen,
sondern in der für das Kind geschaffenen
Möglichkeiten zu erfinden und zu entdecken.
Nur so lässt man Menschen heranwachsen
die in der Lage sind neues zu schaffen.

(Piaget)

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REGGIO-PÄDAGOGIK
Die Reggio-Pädagogik ist kein starres Erziehungsmodell, sondern versteht sich als Erziehungsphilosophie. In unserer Einrichtung arbeiten wir reggio-inspiriert und setzen Teile dieser Philosophie in unserem pädagogischen Alltag um. Wir sehen das Kind als Konstrukteur seiner Selbst und fördern seine individuellen Stärken und Fähigkeiten. Jedes Kind hat die Möglichkeit sich in den Funktionsbereichen auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Des Weiteren ermöglichen wir den Kindern ihre Umwelt in Projekten zu erforschen. Dabei sehen wir uns als Begleiter, Mitforscher und Impulsgeber.
Eine grafische Darstellung zur Umsetzung der Reggio-Pädagogik können Sie hier aufrufen!


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MORGENKREIS/ STUHLKREIS
Der Morgen-/Stuhlkreis gibt jedem Kind das Gefühl des Aufgenommenseins und der Verbundenheit. Bei dieser Zusammenkunft tauschen wir Informationen aus und geben einen Überblick über geplante Aktivitäten. Somit wird dem Kind Orientierung gegeben und es kann gefestigt den neuen Tag beginnen.

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KINDERKONFERENZ
In der Kinderkonferenz werden alltägliche Anliegen von Kindern und Mitarbeitern besprochen und bei Bedarf nach Lösungsstrategien gesucht. Für die Kinderkonferenz benötigen wir Kinder, welche wir „Abgeordnete“ nennen. Die Abgeordneten werden von den Kindern gewählt und ihre Aufgabe besteht darin, die Meinung der Gruppe vor den anderen Kindern zu vertreten und Entscheidungen für die Gruppe zu treffen.

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PARTIZIPATION IST EIN KINDERRECHT
Partizipation ist ein Kinderrecht verbunden mit dem ernsthaften Bemühen Kinder verstehen zu wollen. Dazu gehört es den Kindern Gehör zu schenken, ihnen Gehör zu verschaffen und ihnen zu ermöglichen, sich in allen sie betreffenden Belangen Selbstwirksamkeit zu erleben.

Jede/r hat das Recht etwas zu sagen.
Jede/r hat das Recht, dass man ihm/ihr zuhört.

Artikel 12 - UN - Kinderrechtskonvention (Berücksichtigung des Kinderwillens)
(1) „Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife.“


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MÖGLICHKEITEN
Die Betreuung der Kinder erfolgt in altersgemischten Gruppen. Diese Betreuungsform fördert die kindliche Entwicklung (Kinder lernen voneinander, nehmen ihre Entwicklungsfortschritte besser wahr) und stärkt das Sozialverhalten (Verantwortungsbewusstsein, gegenseitige Akzeptanz und Rücksichtnahme).

Neben einem strukturierten Tagesablauf mit gezielten Aktivitäten haben die Kinder ausreichend Freiräume zur individuellen Entfaltung. In der sogenannten „Freispielphase“ können die Kinder ihr Spiel selbst gestalten oder an unterschiedlichsten Aktivitäten teilnehmen. Das Freispiel bietet dem Kind die Möglichkeit, soziale Beziehungen einzuüben und sich an eine Gruppe anzupassen. Es kann sich Aktivität und Spielpartner selbst aussuchen. Es lernt, Regeln zu beachten und Rücksicht auf andere zu nehmen, aber auch eigene Interessen durchzusetzen. Auseinandersetzungen müssen ausgehalten, ausgetragen und Konfliktlösungsstrategien entwickelt werden.

Es werden aktuelle Anlässe, Themen und Befindlichkeiten der Kinder in Projekten aufgegriffen, welche sich in verschiedenen Angeboten wiederfinden. Diese werden durch die Kinder aktiv gestaltet.

Der zeitliche Rahmen richtet sich nach dem Interesse und den Bedürfnissen der Kinder und der von ihnen entwickelten Zielsetzung des Projektes.

Vertraute Abläufe, z.B. die Mahlzeiten, schaffen Geborgenheit und führen zu mehr Selbstvertrauen. Rituale vermitteln den Kindern Sicherheit, geben Orientierung, strukturieren den Tagesablauf.

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ATELIER
Im Atelier haben die Kinder die Möglichkeit mit unterschiedlichsten Materialien etwas zu gestalten. Dabei ist uns wichtig, dass die Kinder vielseitige Erfahrungen sammeln können. Alltagsgegenstände werden zweckentfremdet, es wird an der Staffelei gemalt, es wird gebastelt, geklebt oder geschnitten.

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BAUBEREICH
Die Kinder haben im Baubereich vielfältige Konstruktionsmöglichkeiten und Bauelemente zur Auswahl.
Sie haben die Möglichkeit mit verschiedenen Materialien wie z. B. Bauklötzen, Bausteinen ungleicher Größe, Tieren aus Holz oder Kunststoff, Lego und unterschiedlichen Naturmaterialien Landschaften, Gebäude oder andere Bauwerke zu erstellen.
Hierbei können die Kinder erste statische Erfahrungen sammeln und Wertschätzung für ihre Bauwerke erlangen.

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BEWEGUNGSRAUM
Besonders die Kindergartenzeit ist durch einen starken natürlichen Bewegungsdrang der Kinder gekennzeichnet. Regelmäßige Besuche unseres Bewegungsraumes bieten den Kindern die Möglichkeit vielseitiger Erfahrungen in unterschiedlichen Lern- und Kompetenzbereichen. Durch gezielte Angebote und entsprechende Geräte und Materialien, welche im separaten Materialraum Platz finden, werden ihre Fähigkeiten gefördert und weiterentwickelt.

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AUSFLÜGE/ EXKURSIONEN
Um das Umfeld für die Kinder noch auszuweiten, starten wir in regelmäßigen Abständen Ausflüge, z. B. in den Wald, in das nahegelegene Schwimmbad oder projektbezogen in Museen, Aussatellungen usw. Einmal jährlich finden eine Oster- sowie eine Sommerabschlussfahrt statt, z. B. an den Strand, in einen Tierpark oder ähnliches. zurück zur Übersicht

WALDTAGE
Alljährlich im Frühjahr starten wir die Waldsaison. Beginnend mit einigen Waldtagen fahren wir anschließend im 14-tägigen Rhythmus in den Wald. Die Natur zu erleben, ist für uns ein wichtiger Bestandteil bei der Förderung unserer Kinder.
Im Wald können die Kinder ganzheitliche Erfahrungen sammeln:
  • Förderung der Sinne
  • Ausbildung von Körpergefühl (z.B. Gleichgewicht und Körperkoordination beim Klettern)
  • Stärkung der Eigenwahrnehmung (Begabung/ Grenzen)
  • Natur erleben (Tiere und Pflanzen entdecken und erforschen)
Weil die Kinder der Motor des Unternehmens sind und sich als Forscher und Entdecker betätigen, gehen sie spielerisch bis an ihre Grenzen. Auch das Wetter erleben die Kinder hier ganz anders. Bei Hitze ist es kühl und bei Regen bieten die Blätter der Bäume Schutz. Deshalb finden unsere Waldtage bei fast jedem Wetter statt. Zudem ist das Erleben der Ruhe des Waldes ein Ausgleich zum oftmals medienüberfluteten Alltag.

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WASSERGEWÖHNUNG
Vom Herbst bis in das Frühjahr fahren wir mit den zukünftigen Erstklässlern regelmäßig zur Wassergewöhnung in das Auricher Schwimmbad. In der Gemeinschaft werden die Kinder mit Spaß an das Element Wasser herangeführt, wobei selbst ängstliche Kinder bald an Sicherheit gewinnen.
Schwimmer sind Kinder erst mit dem Erreichen des Bronzeabzeichens. Bis dahin müssen sie zur eigenen Sicherheit Schwimmhilfen tragen.
Um die Aufsichtspflicht zu gewährleisten sind wir zum Teil auf die Unterstützung der Eltern angewiesen.

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GARTEN
Der Garten bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Kinder, ihren Bewegungsdrang auszuleben und körperbezogene Erfahrungen zu sammeln z. B. beim Klettern. Durch das Spielen draußen begegnen die Kinder der Natur und nehmen viele verschiedene Eindrücke wahr (die sich ändernden Jahreszeiten, das Wachsen verschiedener Blumenarten etc.). Draußen in der Natur werden alle Sinne gefördert.

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LERNWERKSTATT BÜCHEREI
Im Ruheraum befindet sich eine Leseecke. Hier können die Kinder sich für eine Woche Bücher ausleihen oder gemeinsam mit Vorlesepaten („Vorlese-Oma/-Opa“) Bücher lesen.

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LERNWERKSTATT FÜR NATURWISSENSCHAFTLICHE EXPERIMENTE
In dieser Lernwerkstatt können die Kinder an einzelnen Experimenten oder in Projekten ihren Fragen aus der belebten oder unbelebten Natur nachgehen. In offenen Regalen befinden sich Materialien (Magnete, Pipetten, Messbecher, Alltagsgegenstände usw.) die zum forschenden Lernen anregen. Durch Versuch, Ausprobieren und Beobachtung können die kleinen Forscher Antworten auf ihre Fragen finden.

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MEDIEN
Die Nutzung alter und neuer Medien wie auch der Gewinn von Kenntnissen und Erkenntnissen zur sinnvollen Nutzung sind selbstverständlicher Bestandteil unserer Bildungsarbeit. Wir räumen den Kindern vor allem freie, unverplante Zeit und so viele Gelegenheiten wie möglich ein, damit sie ihre Umgebung im eigenen Handeln erforschen können. Wir folgen den Impulsen der Kinder, greifen ihre Fragen, Ideen und Themen auf und unterstützen sie bei der Umsetzung, ohne ihnen vorzugeben, was sie wann, wo und wie zu lernen haben. Wir achten und beachten die eigenen und offenen Lernprozesse, die durch die natürliche Neugier der Kinder in Gang gesetzt werden.

Zur Verfügung stehen den Kindern der Gruppen dafür:
  • Fotoapparat
  • Videokamera
  • Mikrophon/ Aufzeichnungsgerät
  • CD-Player
  • PC/ Notebook
  • Webcam
  • digitale Bilderrahmen
  • Overheadprojektor (OHP)
  • Leuchttische
  • Stereo- und Digitalmikroskop
  • mechanische- wie elektrische Schreibmaschine
  • Episkop
  • Druckstockstempel
  • u. ä.
In unserem Medienbereich stehen den Kindern vielfältige für Foto-, Audio- und Filmaufnahmen geeignete Instrumente auch zur anschließenden Bildbearbeitung zur Verfügung. Diese können übergreifend in allen Bildungsräumen eingesetzt werden und verbinden die Lern- und Bildungsbereiche.

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MUSIK
Im Kindergarten wird auf unterschiedliche Weise musiziert. Im Stuhl-/Morgenkreis und zur Begrüßung werden Lieder und Mitmachspiele gesungen. Im Ruheraum haben die Kinder die Möglichkeit auch einmal eine CD mit Entspannungsmusik zu hören. Des Weiteren finden in der Gruppe z. B. musikbezogene Projekte wie der Chor, Inhalte der klassischen Musik und der Umgang mit Instrumenten Zeit und Raum. Die Projekte variieren je nach Interessenlage der Kinder.

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ROLLENSPIELRAUM
Im Rollenspielraum haben die Kinder die Möglichkeit, sich mit einer großen Auswahl von Kostümen und Accessoires, zu verkleiden. So können sie in die Rolle einer Prinzessin, eines Ritters, einer Hexe, ... schlüpfen und diese „ausleben“. In der Schminkecke gibt es dann den letzten Schliff. Auf der Bühne kleinere und größere Aufführungen stattfinden, bei denen die Kinder selbstbewusst vor das Publikum treten, welches auf Kinositzen im "Zuschauerraum" Platz findet.

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UNSERE KINDERKÜCHE
In unserer Kinderküche wird die Möglichkeit geboten, Lebensmittel kennenzulernen, zu verarbeiten und zuzubereiten. Die Kinder selbst bringen Anregungen und Ideen zum Kochen und Backen mit ein und gestalten den Prozess motiviert mit. Die Kinder besprechen sich, lernen Lebensmittel, Kochvorgänge und Küchenutensilien kennen und genießen am Ende das zubereitete Essen.

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UNSER RUHERAUM
Ein Podest mit Liegeflächen lädt nicht nur für ein Rollenspiel sondern auch zum Ausruhen sowie für Massagen ein. Bücher und Entspannungsmusik sorgen (wenn gewünscht) für eine ruhige Atmosphäre. So ist hier sogar ein kleines Nickerchen möglich.

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WERKSTATT
Am hellen Planungstisch können Pläne und Skizzen für spätere Bauvorhaben überlegt und gezeichnet werden. Die Werkzeuge hängen übersichtlich an der Werkzeugwand und sind so problemlos für die kleinen Handwerker zu finden. Herzstück unserer Werkstatt ist unsere Werkbank an der die Kinder hämmern, bohren, sägen und so selbstentworfene Dinge bauen können.

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BEWEGUNGSANGEBOTE
Regelmäßige Turnhallen- und Schwimmbadbesuche bieten den Kindern vielseitige Bewegungsmöglichkeiten. Durch gezielte Aktivitäten und entsprechende Materialien werden motorische Fähigkeiten gefördert und weiterentwickelt.
Auch auf unserem großzügig gestalteten Außengelände können die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen und finden darüber hinaus verschiedene Rückzugsmöglichkeiten.

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BEOBACHTUNG UND DOKUMENTATION
Ein wichtiges Instrument unserer Arbeit ist die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung unserer Kinder.
Das bedeutet, dass die Fachkräfte jedes einzelne Kind regelmäßig im Blick haben, Stärken erkennen und darauf aufbauen können. Hierzu bedienen wir uns unterschiedlicher Methoden.
Mit Hilfe dieser Methoden ist es uns möglich Fortschritte zu erkennen und Bisheriges in Erinnerung zu rufen. Unsere Dokumentationen dienen dem regelmäßigen Austausch und der Reflexion zwischen den Fachkräften und den Eltern, sowie der zielgerichteten pädagogischen Planung und Umsetzung.
Wir unterstützen unsere Kinder bei der Dokumentation ihrer Zeit in unserer Einrichtung in Form eines Portfolios. Ein Portfolio enthält eine Sammlung persönlicher Arbeitsproben, Werke und Interessen der Kinder mit Fotos zur Dokumentation und Kommentare in Ich- Form. Wer Einsicht in das Portfolio nehmen darf wird ausschließlich vom Kind entschieden.

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SPRECHENDE WÄNDE
Kinder sind von Geburt an neugierige und selbstmotivierte Forscher, die sich mit Ernsthaftigkeit Fragen stellen, Hypothesen aufstellen, Erkenntnisse gewinnen und nicht müde werden, diese aus aktuellem Anlass zu überprüfen und ihr Bild von der Welt ihren neu gewonnenen Erkenntnissen anzupassen und weiterzuentwickeln. Für die wichtige Dokumentation dieser Prozesse nutzen wir „Sprechende Wände“ (und digitale Bilderrahmen) als zeitnahe Dokumentation und als Gedächtnis der Kinder. Dabei werden die wesentlichen Forscherfragen, Hypothesen und Erkenntnisse aufgezeigt, kurz, aber prägnant und mit angemessener Ernsthaftigkeit chronologisch dokumentiert. Diese dienen den Kindern und Gruppen als Gedächtnis auf Augenhöhe. Zum Projektverlauf gehören z. B.:
  • die lebenspraktischen/ selbstmotivierten Themen der Kinder
  • Forschung am Objekt
  • Spezialisten befragen/ einladen
  • Spezialisten besuchen
  • Bücher (Besuch der Bücherei), Filme, Recherche im Internet
  • Forschen im Forscherraum, in der Werkstatt, im Atelier
  • dem Thema angemessene Möglichkeiten zu schaffen (vorbereitete Umgebung)
  • Dialoge auf Augenhöhe
  • Chronologie von der ersten Frage über die Erstlingswerke bis hin zur für die Kinder wichtigen und aktuell richtigen Antwort

Kinder fragen nicht um Antworten zu hören,
sondern um Instrumente zu bekommen,
die das eigene Forschen erweitern.

(Loris Malaguzzi)

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ZAHNPROPHYLAXE
Nach dem Essen werden regelmäßig die Zähne geputzt. Denn zu einer gesunden Ernährung gehört auch eine gesunde Zahnhygiene.
Zwei- bis dreimal im Jahr kommt eine vom Gesundheitsamt beauftragte Fachkraft für Zahnprophylaxe, um mit den Kindern die richtige Zahnputztechnik zu üben. Außerdem informiert sie in spielerischer Form über die Gesunderhaltung der Zähne auch in Bezug auf zahngesundes Essen. Darüber hinaus versorgt sie die Kinder mit Zahnputzutensilien.
Diese Arbeit führen wir fort, bis die Kinder die gelernten Zahnputztechniken beherrschen und sie selbst ausführen können. Die Kinder sind schließlich stolz, wenn sie dies ohne Anleitung erledigen dürfen.

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ERNÄHRUNG/ MITTAGESSEN
Zur Mittagszeit (nach Schulschluss) treffen sich Hort- und Ganztagskinder in unserer Einrichtung zum gemeinsamen warmen Mittagessen. Dieses Essen wird in unserer hauseigenen Küche täglich frisch zubereitet. Für das Mittagessen erheben wir einen Mehrkostenbeitrag der sich nach der Anzahl der individuellen Essenstage berechnet. Wir achten auf eine täglich frische und ausgewogene Ernährung. Darüber hinaus verzichten wir in unserem Alltag auf Süßigkeiten und Limonaden.

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UMWELTPÄDAGOGIK
Umweltschutz wird in unserer Einrichtung „großgeschrieben“ und ganz praktisch im Alltag von Groß und Klein umgesetzt. Zum Beispiel nutzen wir wiederverwendbare Brotdosen und verzichten auf Verpackungsmaterial wie Alufolie oder Frischhaltefolie für den Transport unseres Frühstücks von zu Hause bis in die Kindertagesstätte. Für den Müll den wir nicht vermeiden können, stehen entsprechende Müllbehälter zur Verfügung. So lernen die Kinder spielerisch das Trennen von Müll.
Während unserer Waldbesuche achten wir ebenfalls sehr auf den Umweltschutz. Selbstverständlich lassen wir keinen Müll im Wald, sondern verlassen ihn so, wie wir ihn vorfinden wollen. Sauber! Dies soll allerdings nur ein Teil sein. Denn während wir uns im Wald aufhalten, nehmen wir die Natur um uns herum ganz intensiv wahr und lernen sie wertschätzen.

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BESONDERE EREIGNISSE
GEBURTSTAGE
Voller Vorfreude wartet jedes Kind auf seinen Geburtstag. An diesem besonderen Tag darf sich das Geburtstagskind auf seine persönliche Geburtstagsgeschichte mit individuellem Geschenk freuen, dabei richten wir uns nach den Wünschen des Kindes. Die Geschichte ist dabei der Höhepunkt des Tages, denn diese ist inhaltlich auf das selbstgebastelte Geschenk abgestimmt, z. B. wünscht sich das Kind ein Piratenschiff und bekommt dazu eine von Freunden und/oder Fachkräften erdachte Geschichte. Dabei haben die Geschichte und das Geschenk einen ganz besonderen Wert. Natürlich gehört auch das gemeinsame Essen in gemütlicher Runde am festlich dekorierten Tisch dazu.

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ÜBERNACHTUNG
Ein großes Ereignis im Kindergartenjahr bildet immer wieder die Übernachtung. An diesem Tag kommen die Kinder am Abend ein zweites Mal in die Einrichtung. Nach dem Aufbau der Betten (Schlafstätte) wird zusammen zu Abend gegessen. Anschließend stehen Spiel und Spaß auf dem Programm, z. B. eine Schatzsuche, Lagerfeuer oder Wettspiele.
Wird es dann dunkel bereiten sich alle aufs Schlafen gehen vor. Das gemeinsame Waschen und Zähne putzen ist dabei ein großes Vergnügen. Nach einer ,,Gute-Nacht-Geschichte“ legen sich alle schlafen.
Bevor die Kinder am nächsten Morgen abgeholt werden, gibt es noch ein leckeres Frühstück.

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FESTE UND VERANSTALTUNGEN
Zum Jahresablauf gehören zahlreiche Feste und Veranstaltungen, die an die Bedürfnisse der Kinder und Familien angepasst sind. Zu diesen regelmäßig wiederkehrenden Ereignissen gehören unsere Abschlussfahrten zum Ende des Kindertagesstättenjahres, das Sommerfest, das Erntedankfest, das Lichter- und Laternenfest, die Besonderheiten der Advents- und Weihnachtszeit … und immer mal wieder auch ein Jubiläum.

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VORSCHULARBEIT UND ÜBERGANG IN DIE GRUNDSCHULE
Vorschularbeit beginnt nicht erst im letzten Jahr vor dem Schuleintritt, sondern mit dem ersten Tag in der Kindertagesstätte. Dennoch wollen wir dem verstärkten Wissensdrang der "Großen" gerecht werden und bieten im letzten Jahr vor der Schule altersspezifische Aktivitäten in Kleingruppen an.

Um den Kindern den Übergang vom Elementarbereich (Kindergarten) in den Primarbereich (Grundschule) zu erleichtern, kooperieren wir insbesondere mit der benachbarten Grundschule Upstalsboom, im Rahmen des Arbeitskreises Grundschule-Kindergarten aber auch mit allen anderen umliegenden Grundschulen und Kindertagesstätten. Dabei ist es uns wichtig, die Anschlussfähigkeit zwischen Kindertagesstätte und Grundschule zu erreichen um für die Kinder einen weitgehend gelingenden Übergang zu ermöglichen. Das ist deshalb von so großer Bedeutung, weil die Bildungsbiographie der Kinder dann bruchfrei und zügig fortgeführt werden kann. Lehrkräfte sollen möglichst schnell anknüpfen können, wo Kindergarten abgibt.

Voller Stolz und Neugier erwarten und erleben die Kinder in aller Regel den Übergang vom Kindergartenkind zum Grundschulkind, dies setzt einen wirkungsvollen und bemerkenswerten Motivationsschub frei. Die Entwicklung der Schulfähigkeit beginnt in der Kindertagesstätte und wird in der Grundschule fortgeführt. Um den zukünftigen Schulkindern das Gefühl eines sicheren Übergangs in die aufnehmende Grundschule zu vermitteln, finden vor der Einschulung schon erste Besuche und Kontakte statt. Hier haben die Kinder die Möglichkeit die Schule, den Schulhof, die Klassenräume, die Turnhalle und weitere Räume und Gegebenheiten kennenzulernen.

Bewährt haben sich im Rahmen dieser Kooperation Schulpaten aus den dritten (dann vierten) Klassen für die zukünftigen Erstklässler. Diese Paten geben ihnen Sicherheit im neuen sozialen Umfeld Schule und sind in den ersten Tagen wichtige Bezugskinder. Mit Hilfe gemeinsamer Aktionen wie z.B. Vorlesenachmittagen o.ä. lernen die zukünftigen Erstklässler "ihre" Grundschule schneller und besser kennen und können, wenn nötig, anfängliche Schwellenängste abbauen. Auf diese Weise werden die Grundvoraussetzungen geschaffen, um den Start/ Übergang in die neue Bildungseinrichtung möglichst bruchfrei erlebbar zu gestalten. Die enge Kooperation zur Grundschule ist uns auch aus diesem Anlass ein wichtiges Anliegen. Die direkte Nachbarschaft zur Grundschule Upstalsboom sichert grundsätzlich durch die Teilnahme an Schulaktionen wie Aufführungen schon eine andere Sicherheit im Übergang, da die Grundschule dadurch für die Kinder weniger fremd als bekannt ist. Auch die Kontakte der Kinder beider Einrichtungen zueinander, die sich z.B. am Zaun auf dem Außengelände treffen, tragen frühzeitig zu einer größeren Vertrautheit und zum Abbau von Berührungsängsten bei. Hier können Freundschaften gepflegt und ein Grundstein für den gelingenden Übergang gelegt werden.

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HORT/ SCHULKINDERBETREUUNG
DER HORT STELLT SICH VOR
Seit 2006 ist der Hort ein fester Bestandteil des Betreuungsangebotes innerhalb der Kindertagesstätte Upstalsboom. Die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte liegen unmittelbar an der Grundschule Upstalsboom, sodass die Kinder nach Unterrichtsende auf direktem Weg in den Hort gelangen. Unser Bestreben ist es, dem Kind eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung zu bieten und somit einen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen.

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PLATZANGEBOT
Aktuell bieten wir in unserer Einrichtung drei Hortgruppen mit insgesamt 52 Plätzen an. Unser Angebot richtet sich an Jungen und Mädchen im Alter von der Einschulung bis hin zur Vollendung des 14. Lebensjahres.

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BETREUUNGSZEIT
Die Betreuungszeit beginnt um 12.45 Uhr (bzw. zum Unterrichtsschluss der angrenzenden Grundschule) und endet um 17.30 Uhr. In den Ferien sowie an unterrichtsfreien Tagen gilt eine erweiterte Betreuungszeit von 7.30 Uhr bis 17.30 Uhr.

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RÄUME
Unsere Hortgruppen verfügen über eigene Gruppenräume, die nach den Prinzipien der Reggio-Pädagogik gestaltet und eingerichtet wurden. Ein besonderes Merkmal innerhalb dieser Gruppenräume bilden die Funktionsecken wie beispielsweise das Atelier, die Bücherei sowie eine Hortküche. Neben den Gruppenräumen stehen unseren Kindern weitere Funktionsbereiche wie der Bewegungsraum, Ruheraum, Forscher- und Werkraum, sowie das Tiergehege zur Verfügung. Außerdem nutzt der Hort den modernen, kindgerecht ausgestatteten Speiseraum, in dem alle Kinder täglich ein frisch gekochtes Mittagessen aus unserer Frischeküche zu sich nehmen. Zudem verfügt unsere Einrichtung über ein großes Außengelände, welches mit altersgerechten Spielmöglichkeiten ausgestattet ist. Die Grundschule stellt außerdem den Schulhof und die Turnhalle zur Verfügung.

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PERSONELLE BEDINGUNGEN
In unseren Hortgruppen sind fünf pädagogische Fachkräfte angestellt, welche in ihrer beruflichen Qualifikation "staatlich anerkannte Erzieher" sind. Zu den Hausaufgabenzeiten werden die Kinder zusätzlich von einer weiteren Fachkraft unterstützt.

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UNSERE PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Der Auftrag des Hortes ist die Betreuung und Erziehung von Kindern beginnend im Grundschulalter. Wir fördern die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Person. Bei der schulischen Entwicklung ist es uns wichtig die individuellen Fähigkeiten des Kindes zu berücksichtigen und zu unterstützen. Genauso wichtig sind uns die Förderung und die Erweiterung der Selbständigkeit, der Handlungskompetenz und der Problemlösung.

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BILD VOM KIND
Die Kinder haben im Hort die Möglichkeit ihre Freizeit selbstbestimmt zu gestalten. Ob Ferienprogramm, Nachmittagsgestaltung, Hausaufgagenbetreuung oder Projekte. Ein hohes Maß an Mitbestimmung soll den Kindern die Möglichkeit geben sich individuell und eigenverantwortlich zu entwickeln. Wir unterstützen und begleiten die Kinder auf diesem Weg. Durch zunehmende selbständige Aktivitäten im Tagesablauf gestalten die Kinder ihre Umwelt kreativ und einfallsreich. Wir sorgen in Angeboten mit Materialien und Räumen für Unterstützung und geben ihnen dabei unsere Zuneigung, Ausdauer, Wertschätzung und Geborgenheit. Der Hort soll ein Ort des Wohlfühlens, der Sicherheit und des Spielens sein, er dient der Förderung von sozialen Kontakten, sowohl der Kinder als auch der Eltern.

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PARTIZIPATION
Die Beteiligung der Kinder im Hortalltag hat für uns einen großen Stellenwert.
Durch Methoden wie Kinderkonferenzen/-parlamente und Besprechungsrunden werden die Kinder in die Alltagsgestaltung und die Entscheidung über besondere Aktivitäten einbezogen. Weitere Themen solcher Zusammenkünfte sind die Regeln bei Konflikten und im Zusammenleben, sowie die Raumgestaltung und -nutzung oder die Besprechung der Herzensangelegenheiten der Kinder und Erwachsenen.

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UNSERE PÄDAGOGISCHEN LEITZIELE
Ziel ist die ganzheitliche und freie Entfaltung des Kindes zu einem lebenstüchtigen und lebensfrohen, sowie einem gesellschaftsfähigen und eigenverantwortlichen Menschen.

Schlüsselkompetenzen:
  • Kommunikationsfähigkeit, Kooperation, Konfliktbewältigung und Empathie
  • selbstständiges, eigenverantwortliches Lernen und Handeln
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Sachgegenständen
  • Gesundes Selbstbewusstsein (Begabungen/Grenzen)
  • Kreativität und Geschicklichkeit
sollen gefördert werden.

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UNSERE BESONDERHEIT
Wir sind ein Haus für Kinder vieler Altersstufen, welche den Übergang vom Kindergarten in den Hort, für die nun großen Schulkinder, oft sehr angenehm machen. Manche von ihnen sind dann schon viele Jahre in unserer Einrichtung und fangen meist schon vor dem letzten Kindergartenjahr an im Hort vorbei zu schauen. Auch Geschwisterkinder die noch mit im Haus sind, gestalten den Aufenthalt noch angenehmer und helfen das familiäre Gefühl in der Einrichtung zu finden. (gruppenübergreifend)

Eine weitere Besonderheit ist die Lage unserer Einrichtung, in unmittelbarer Nähe zur Natur und zur Stadt Aurich. Der Schulhof der GS Upstalsboom bietet für uns ausreichend Freiraum zum Spielen und Toben.

Nicht nur das ist ein Vorteil, sondern außerdem der direkte Zugang von der angrenzenden Schule zum Hort , so müssen die meisten keinen großen Umweg zu uns leisten. Da es Kindern möglich ist den Hort bis zum 14. Lebensjahr zu besuchen, kommt es auch vor, dass Kinder der weiterführenden Schulen am Mittag hinzukommen. In unserer Nähe befinden sich außerdem Einkaufsmöglichkeiten und einige Spielplätze in den angrenzenden Siedlungen. Darüber hinaus ist es uns möglich mit einem kleinen Fußmarsch die Stadt zu erreichen. Dies nutzen wir häufig in den Ferien, um z.B. den Wochenmarkt, das Schwimmbad, die Bowlingbahn oder den Hafen zu besuchen.

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HORTALLTAG
TAGES- UND WOCHENABLAUF
Die Kinder kommen direkt nach der Schule zu uns in den Hort. Dann geht es für die ersten Kinder direkt zum Mittagessen. Die anderen Kinder haben noch ein wenig Freispielzeit. Die Essenszeiten wechseln wöchentlich.

Nach dem Mittagessen geht es an die Hausaufgaben, welche von 13:30- 15:00 stattfinden. Dafür haben die Gruppen jeweils separate Räume in der Schule. Nach den Hausaufgaben stehen ihnen unterschiedliche Angebote zur Verfügung, für die sie sich freiwillig eintragen können:
  • Turnhalle
  • Bewegungsraum
  • Tiergehege
  • Funktionsbereiche
  • Schulhof
  • Kindergartenspielplatz
  • Gruppenraum
Im Anschluss an die Freispielzeit essen die Kinder in ihren Gruppen einen Nachmittagssnack und trinken gemeinsam Tee. So haben die Kinder die Möglichkeit Zeit miteinander zu verbringen, in der sie sich als Gruppe austauschen können. Nach dem Snack geht es wieder in die Freispielzeit.

Beim Tages- und Wochenablauf ist es uns wichtig, dass eine gute Balance zwischen festen und selbstbestimmten Abläufen herrscht. Denn die Kinder brauchen feste Rituale in ihrem Alltag, um diesen zu strukturieren und organisieren. Dennoch brauchen die Kinder ihren Freiraum, um sich zu entfalten, an eigenen Entscheidungen und Erfahrungen zu wachsen. Beispielsweise können die Kinder sich auf freiwilliger Basis mit einem Anmeldesystem für die Turnhalle und weitere Angebote entscheiden. Genauso verfahren wir auch mit Projekten, dem Bewegungsraum und bei den Tieren. Bei den Projekten entscheiden die Kinder selbst, welches Thema sie derzeit interessiert und sie vertiefen möchten.

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HAUSAUFGABEN
Wir als Hort unterstützen die Kinder in ihrer schulischen Entwicklung. Deshalb räumen wir genug Raum und Zeit in unserem Alltag für die Hausaufgaben ein. Die Kinder lernen, dass regelmäßiges Erledigen der Hausaufgaben wichtig ist, um den Lernstoff zu festigen und damit gut vorbereitet in den nächsten Unterrichtstag zu starten. Dabei sollen sie zunehmend selbstständig ihre Hausaufgaben bearbeiten, die Fachkräfte bieten ihnen Hilfestellungen, wenn sie diese benötigen. Auch Materialien, die zur Hilfe bei den Hausaufgaben dienen, stehen zur Verfügung.

An folgenden Zeiten orientieren wir uns, damit die Kinder konzentriert und für ihre Altersgruppe entsprechend ihre Hausaufgaben erledigen können. Hierbei wird täglich und individuell entschieden, ob die Zeit für das Kind angemessen ist.
  • 1. Klasse: 15-20 Minuten
  • 2. Klasse: 20-30 Minuten
  • 3. Klasse: 30 Minuten
  • 4. Klasse: max. 45 Minuten
Für die Vollständigkeit und die Richtigkeit der Hausaufgaben übernehmen wir keine Verantwortung. Wir vertrauen auf die Ehrlichkeit des Kindes und auf Ihre Endkontrolle der Hausaufgaben zuhause, gemeinsam mit Ihrem Kind.

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JAHRESPLAN
Im Hort feiern wir viele Feste und auch andere Veranstaltungen die rechtzeitig angekündigt werden. Wenn etwas zu Essen oder Getränke beigesteuert werden sollen, hängen wir frühzeitig Listen aus, in die Sie sich eintragen können.
Folgende Feste/ Veranstaltungen finden statt:
  • Ferienfahrten (Schwimmen, Bowling, u.v.m.)
  • Ostern
  • Osterfahrt/Frühlingsfahrt
  • Abschlussfahrt
  • Sommerfest der ganzen Einrichtung
  • Lichterfest
  • Nikolaus
  • Weihnachtsmarkt
  • Weihnachtsfeier
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FERIEN
Die Betreuungszeit in den Ferien beginnt um 07:30 Uhr und endet um 17:30 Uhr. Betriebsferien der KiTa werden rechtzeitig per Elterninfo, Homepage und/oder Aushang bekannt gegeben. In den Ferien unternehmen wir viele spannende Aktionen mit den Kindern. Uns ist es wichtig, dass jedes Kind, welches sich für eine Aktion einträgt, auch daran teilnehmen kann. Aus diesem Grund sollten die Kinder an solchen Tagen pünktlich da sein. Kinder die zu spät kommen, dürfen nach Absprache nachgebracht werden. Eine Betreuung in einer anderen Gruppe kann nicht angeboten werden.

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ERZIEHUNGSPARTNERSCHAFT
Ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit ist eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern.
Zum einen ist die "Kindertagesstätte Upstalboom e.V." als privater Träger der Einrichtung auf die Mithilfe der Eltern angewiesen. Dies geschieht durch eine feste Anzahl an Arbeitsstunden, in denen Eltern Reparaturen ausführen, Fenster putzen, Rasen mähen u.ä.. Auch bei Aktionen wie z.B. der Neugestaltung der Gartenanlage wird die Hilfe der Eltern und auch Kinder mit einbezogen. In der Gemeinschaft mit den Eltern werden Vorschläge und Ideen gesammelt und erarbeitet, die dann anschließend verwirklicht werden können. Hierbei kommen sich alle Beteiligten näher, und es entsteht ein freundschaftliches Verhältnis.
Transparenz der pädagogischen Arbeit sowie das oben genannte Einbeziehen der Eltern in die Arbeit bietet sowohl den Eltern als auch den Kindern Sicherheit im Kontext Familie und Einrichtung und somit die Möglichkeit eines partnerschaftlichen Erziehungsgefüges.
Im Rahmen der Erziehungspartnerschaft bedienen wir uns unterschiedlicher Methoden.
  • Einzel- und Elterngespräche (stärkenorientiert)
  • Elternbeiratssitzungen (Elternvertreter der einzelnen Gruppen)
  • Elternabende
  • Zusammenarbeit mit dem Elternträgerverein
  • Ausflüge, Feste feiern, Aktivitäten...
Eine grafische Darstellung zu Inhalten und der Umsetzung der Erziehungspartnerschaft können Sie hier aufrufen!

Interessierten Eltern bieten wir nach Absprache die Möglichkeit, den Tagesablauf in der Kindertagesstätte mitzuerleben.

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TRÄGER
In unserer privaten Kindertagesstätte werden von den Vereinsmitgliedern ehrenamtlich tätige Eltern geschäftsführend aktiv. Dieser gewählte Vereinsvorstand ist Arbeitgeber und rechtsverbindliche Geschäftsführung der Kindertagesstätte Upstalsboom e.V.. Näheres finden sie in unserer

Satzung und der Geschäftsordnung des Vorstandes.

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TRÄGERQUALITÄT
Der Träger der Kindertagesstätte entwickelt die Qualität der Einrichtung an den Bedürfnissen der Kinder und Familien stetig fort. Diese stehen neben finanziellen und wirtschaftlichen Belangen im Vordergrund. Seit der Gründung im Jahr 1995 steht das Wohl der Kinder und Familien im Mittelpunkt. Dies zeigt auch die Entwicklung vom eingruppigen Spielkreis zur heutigen Kita, mit der entstehungsgeschichtlichen kleinen Gründungseinrichtung und der seit 2002 am Schulstandort hinzugekommenen und kontinuierlich am Bedarf weiterentwickelten Einrichtung mit Krippe, Kiga, Hort und GS unter einem Dach. Die Umstellung vom Catering zur hauseigenen Frischeküche und der kind-orientierten, an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichteten Ausstattung, die in und über unsere Region hinaus anerkannte Maßstäbe setzt, sind weitere deutliche kennzeichnen diese Entwicklung.

Den veränderten Rahmenbedingungen der zurückliegenden Jahre trägt der Träger der Kindertagesstätte wie folgt Rechnung:
  • Fachlich fundiertes Finanzmanagement
  • Bedarfsermittlung und -analyse zur Planung und Optimierung der Betreuungsangebote und -strukturen
  • Familienorientierung und Elternbeteiligung
  • Modernisierung der Verwaltungsabläufe
  • Klärung und Entwicklung von Qualitätszielen
  • Profilbildung durch überzeugende, fundierte Einrichtungs- und Leistungsqualität unter Einbeziehung der regionalen Gegebenheiten, der Nutzerwünsche und der gesetzlichen sowie der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
  • Sicherung und Weiterentwicklung der Bildung-, Betreuungs-, Erziehungs- und Einrichtungsqualität
  • Professionalisierung der pädagogischen Fachkräfte durch zielorientiertes Personalmanagemen
  • Transparenz der Entscheidungsprozesse und -ergebnisse, Klärung der zugrunde liegenden Befugnisse
  • Verbindliche Kompetenzklärung und Kooperation zwischen Träger, Leitung und Mitarbeiter
  • Gesundheitsschutz und -prävention am Arbeitsplatz
  • Fortbildungsförderung
  • Gebäude und Ausstattung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Zielorientierte Jahresgespräche mit den einzelnen Mitarbeitern
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AUSZUBILDENDE UND SCHULPRAKTIKANTEN
In unserer Einrichtung sind Auszubildende und Schulpraktikanten regelmäßig anzutreffen. Wir arbeiten eng mit den Ausbildungsstätten, den Fachschulen für Sozialpädagogik und den Berufsfachschulen für Sozialassistenz zusammen. Die Praktikanten sammeln bei uns vielseitige Eindrücke und Erfahrungen. So erhalten sie die Möglichkeit, die von der Ausbildungsstätte gestellten Aufgaben zu erfüllen. Zudem unterstützen wir sie mit unserem Fachwissen, um sie so auf den späteren Berufsalltag vorzubereiten.

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QUALITÄTSMANAGEMENT
Was ist eigentlich Qualität?

"Eine einheitliche Definition von Qualität gibt es nicht. Qualität ist dynamisch, veränderbar und abhängig von den Zielvorstellungen, Wünschen und Vorstellungen des jeweiligen Betrachters. Jede Kindertagesstätte hat ihre individuelle Qualität, die sich in den eigenen, individuell gestalteten Qualitätsmerkmalen ausdrückt."
(Franken)
Zu unseren Qualitätsmerkmalen zählen zum einen die regelmäßig stattfindenden Dienst- und Teambesprechungen. In den Dienstbesprechungen wird über die Verbesserung und deren Umsetzung unserer Arbeit gesprochen. Um den Kindertagesstättenalltag sinnvoll zu strukturieren und inhaltlich mit abwechslungsreichen und spannenden Themen zu füllen, bedarf es auch an regelmäßigen Teambesprechungen. Sie werden sowohl zur wöchentlichen Anbahnung und Reflexion einzelner Aktivitäten, als auch längerfristiger Projekte und bevorstehender Termine genutzt. Da wir unter anderem nach dem kindorientierten Ansatz arbeiten, fließen Ideen und Wünsche der Kinder stark in unsere Planungen mit ein. Die Inhalte der Dienst- und Teambesprechungen werden schriftlich in Form eines Protokolls festgehalten, welches zur Orientierung dient.

Zum anderen legen wir in unserer Einrichtung besonderen Wert auf gezielte Fort- und Weiterbildungen. Die Anforderungen an eine pädagogische Fachkraft steigen stetig. Sie sind dem ständigen Wandel der Gesellschaft ausgesetzt und müssen sich immer wieder neu daran orientieren und dabei die Bedürfnisse und Themen der Kinder in den Blick nehmen.


Eine qualifizierte pädagogische Arbeit ist in hohem Maße vom gesamten Team und dem Miteinander im Team abhängig. Bei unserer Teamarbeit kommt es uns auf Offenheit, Ehrlichkeit, Vertrauen, Verlässlichkeit, Bereitschaft, gemeinsame Verantwortung, gegenseitige Akzeptanz, Mitgefühl und Mithilfe an.
Das Team prägt auf entscheidende Art und Weise die Arbeitsatmosphäre. Sie wiederum hat eine direkte Auswirkung auf das Wohlbefinden des Kindes in der Einrichtung. Darum wird Kritik offen angesprochen. Hierfür nutzen wir das Angebot der Supervision.
Um auch den Wünschen der Eltern gerecht zu werden, finden regelmäßige Elternbefragungen anhand eines anonymen Fragebogens statt. Sie dienen zusätzlich der Verbesserung und Umsetzung unserer pädagogischen Arbeit.

Wie oben beschrieben, befindet sich die Gesellschaft in einem stetigen Wandel. Die Ziele und Umsetzungen verändern sich. Somit verändert sich zum Teil auch unsere pädagogische Arbeit. Um diese festzuhalten bedarf es einer regelmäßigen Überarbeitung unserer Konzeption.

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QUALITÄTSENTWICKLUNG UND -SICHERUNG
Unsere pädagogische Orientierung sowie die Umsetzung gemäß "Orientierungsplan fur Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersachsischer Tageseinrichtungen fur Kinder" bilden die Grundlagen der pädagogischen Qualitätssicherung. Die Gestaltung und Ausstattung unserer Räume sowie des Außenbereichs orientieren sich daran. Qualität wird durch gezielte Beobachtungen und durch Sozialraum- und Bedarfsanalysen gesichert und weiterentwickelt. Die Zufriedenheit aller Beteiligten, der Kinder, der Eltern und der pädagogischen Fachkräfte wird über regelmäßige anonyme Befragungen erfasst und am Ergebnis orientiert weiterentwickelt und angepasst.

Zur Qualitätsentwicklung und -sicherung bedienen wir uns unterschiedlicher Methoden, dazu gehören in unseren Gruppen:
  • Beobachtung und Dokumentation in enger Verbindung mit dem pädagogischen Handeln
  • Kontinuierliche Überprüfung der pädagogischen Arbeit auf praktische Anwendung und wissenschaftliche Aktualität sowie bedarfs-, handlungs- und lebensweltorientierte Weiterentwicklung
  • Grundlegende Standards der Einrichtung (sind im hauseigenen pädagogischen Handbuch aktuell dokumentiert und beschrieben)
  • Öffentlichkeitsarbeit (Homepage, Elterninformationen, Gremienmitarbeit, Presse, ...)
  • Beschwerdemanagement fur Kinder (Morgenkreis, Kinderparlament, Partizipation, ...)
  • Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der Kinder in Prozessen und Abläufen
  • Erfüllung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung in Kooperation mit dem Landkreis Aurich, dem „Amt für Kinder, Jugend und Familie“ und der insoweit erfahrenen Fachkraft (§8a SGB VIII)
  • Kommunikation und Kooperation mit den Eltern
  • Regelmäßige Elternbefragungen zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung
  • Beschwerdemanagement (Kritik/Lob, Ursache, Analyse und Überprüfung, Korrektur/ Verbesserung)
  • Zielorientierte Jahresgespräche mit den einzelnen Mitarbeitern
  • Regelmäßige individuelle Supervision und Fachberatung in Einzel-, Team und Einrichtungsterminen
  • Offenheit und Transparenz
  • Evaluierung und Reflexion in Form von Selbsteinschätzung und Mitarbeiterbefragungen
  • Mitwirkung an der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte in Kooperation mit den örtlichen Fachschulen
  • Hausinterne wie auch externe Fort- und Weiterbildungen
  • Hospitationen in anderen Einrichtungen mit pädagogisch vergleichbaren oder anderen Zielsetzungen
  • Gruppeninterne Teamsitzungen
  • Gruppenübergreifende Sitzungen in den Bildungsbereichen (Krippe, Kita, Hort), in Teamsitzungen und in Gruppenleitersitzungen mit der Einrichtungsleitung
  • Beratende Teilnahme der Einrichtungsleitung an Vorstandssitzungen
  • Vernetzung (siehe Netzwerkpartner)
  • Gemeinwesenorientierung
  • Regelmäßige Schulungen zum Brandschutz, aller Fachkräfte zum Ersthelfer, aller Mitarbeiter zu Hygienevorgaben und den allgemeingültigen Regeln die sich aus der täglichen praktischen Arbeit ergeben (siehe pädagogisches Handbuch der Einrichtung).
Darüber hinaus wird über das Gütesiegel des Landkreises Aurich regelmäßig die Qualität aller Einrichtungen im Landkreis Aurich überprüft. Das Gütesiegel soll gewährleisten, dass Kinder nicht nur betreut, sondern in den Einrichtungen auch pädagogisch gefördert werden. Grundlage für die nach Altersgruppen und Betreuungsbereichen differenzierten Gütesiegel ist die Umsetzung anerkannter Qualitätskriterien, die wir seit ihrer Einführung fortlaufend und anerkannt unter Beweis stellen konnten. Das Gütesiegel unterstützt uns in unserem Streben unsere pädagogische Qualität weiter zu steigern. Die Auricher Bildungslandschaft wird durch das Gütesiegel nicht nur bunter sondern auch inhaltlich und fachlich weiter voran gebracht.

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FACHKRÄFTE
Das Kita-Team besteht aus staatlich anerkannten Erzieher(inne)n, staatlich geprüften Sozialassistent(inn)en, sowie staatlich geprüften Kinderpfleger(inne)n. Jeder einzelne Mitarbeiter arbeitet seiner Qualifikation entsprechend selbständig.

Darüber hinaus profitieren die Kinder von den Zusatzausbildungen einer Mehrzahl von Mitarbeitern als "Fachkraft für reggio-inspiriertes Lernen" und einzelner Mitarbeiter, wie z.B. "Fachkraft für Psychomotorik", "elementare Musikpädagogik", "Fachkraft für integrative Erziehung und Bildung im Kindergarten" und "Fachkraft Kleinstkindpädagogik".

Durch unsere langjährige und zielgerichtete pädagogische Arbeit konnten wir nicht nur zu einer festen Größe im Bildungskontext unserer Stadt werden sondern verfügen über ein qualitativ wie auch quantitativ umfassendes Netzwerk mit adäquaten Netzwerkpartnern. Seit bestehen unserer Einrichtungen arbeiten wir aktiv in vielen Gremien und Arbeitskreisen mit und gestalten die fachliche Entwicklung ebenso mit wie die der Stadtteile.

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DATENSCHUTZ
Alle personenbezogenen Daten der Kinder und Familien unterliegen dem Datenschutz. Vor jeder angeforderten Weitergabe von Daten an nicht befugte Institutionen und Behörden, werden die Sorgeberechtigten deshalb persönlich und ausschließlich in schriftlicher Form um eine Entbindung von dieser Schweigepflicht gebeten. Dies gilt vor allem für personenbezogene Daten und Auskünfte, aber auch für Fotomaterialien und vergleichbare Belege. Ausschließlich mit vorliegen einer schriftlichen Einwilligung dürfen Daten an Dritte weitergereicht werden. Die Mitarbeiter der Kindertagesstätte sind per Dienstanweisung bzw. mit arbeitsvertraglicher Pflicht verantwortlich. Deshalb unterliegen alle Mitarbeiter der Kindertagesstätte der dienstlichen Schweigepflicht. Besonders schützenswerte Daten werden unter Verschluss aufbewahrt. Mit dem Ausscheiden des Kindes/ der Familie aus der Kindertagesstätte werden alle personenbezogenen Daten unkenntlich gemacht und vernichtet.

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NETZWERKE
Eine Beschreibung aller Netzwerkakteure und die jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte würden an dieser Stelle den Rahmen unserer Konzeption sprengen, gerne können Sie uns aber auf die konkreten Inhalte und Ziele ansprechen, wenn Sie dazu nähere Informationen wünschen.

Wir arbeiten in und mit folgenden Einrichtungen und Arbeitskreisen aktiv mit und gestalten damit Zukunft nachhaltig weiter:
  • Arbeitskreis "Häusliche Gewalt" (mit BISS - Beratungsstelle und DRK Frauenhaus)
  • Arbeitskreis Auricher Kindergärten
  • Arbeitskreis Auricher Kinderkrippen
  • Arbeitskreis Auricher Horte
  • AWO Erziehungsberatung
  • Beratender Sitz im Auricher Sozialausschuss
  • Frühförderung
  • Fortbildungsträger (KVHS Aurich, Regionales Pädagogisches Zentrum Aurich, Europahaus Aurich, VHS Leer und Norden, Dozenten für selbstorganisierte Fortbildungen, …)
  • Grundschule Upstalsboom
  • Kinderärzte, Ärzte, …
  • Kooperation Kindergärten Grundschulen in Aurich als Gesprächskreis im RPZ
  • Landkreis Aurich (Fachberater, Amt für KInder, Jugend und Familie, Gesundheitsamt (Früherkennungsteam, Jugendärztlicher und -zahnärztlicher Dienst), …)
  • Leitungskreis Auricher Kindertagesstätten
  • Lieferanten
  • Niedersächsisches Institut zur frühkindlichen Bildung und Entwicklung (nifbe) (Uni Oldenburg - Fachtagung, Workshop, Arbeitsgruppe 0-3 Jahre und 3-10 Jahre)
  • Niedersächsisches Kultusministerium (Landesschulbehörde)
  • Regelmäßiger Austausch mit befreundeten Kindertagesstätten
  • Regionales Pädagogisches Zentrum (RPZ) "Planungs- und Organisationsgruppe Werkstatttagung frühkindliche Bildung", Fortbildungsträger, …
  • Stadt Aurich ( Schulamt, Gebäudemanagement, Betriebshof, Jugendzentrum, Stadtbücherei, Kunstschule, Schwimmbad, Mach-Mit-Museum, …)
  • Schulen (Fachschulen - Ausbildung zukünftiger Fachkräfte, Grundschulen, Förderschulen, allgemeinbildende Schulen, Fachhochschulen, Universitäten, …)
  • Stiftung und Netzwerk "Haus der kleinen Forscher"
  • Therapeuten (Logopäden, Ergotherapeuten, …)
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NUTZUNGSRECHTE
Diese Konzeption ist Eigentum der Kindertagsstätte Upstalsboom e. V.

© Nachdruck, Kopie oder sonstige Nutzung für nicht zweckentsprechende Verwendung auch auszugsweise nur mit vorheriger schriftlicher Einwilligung der Kindertagsstätte Upstalsboom e. V.

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WIRKSAMKEIT
Die vorliegende Konzeption der Kindertagesstätte Upstalsboom e.V. wurde von den pädagogischen Fachkräften erarbeitet und wird als für die Arbeit verbindlich anerkannt.
Sie wurde vom Kindertagesstättenvorstand zur Kenntnis genommen und genehmigt.
Alle pädagogischen Fachkräfte verpflichten sich, die Inhalte der Konzeption mitzutragen. Sie ist Teil des Dienstvertrages.

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ANMERKUNG ZUR UMWELTPÄDAGOGIK
In den Jahren 1995 bis 1998 waren wir die erste Einrichtung in unserer Region die den Weg zu einem Naturgarten einschlug. Neben der Anpflanzung eines Weidentunnels mit Sinnenweg, Baumstämmen als Matschtischen im Sandspielbereich, einem Komposter mit Sichtfenster, der Anpflanzung eines Kletterbaumes und der Einrichtung einer Wasserspielanlage wie auch einer Feuerstelle (der ursprüngliche Lehmbackofen wurde leider immer wieder zerstört), führten wir vorbildhaft für viele Kitas das Pfandsystem für Milchflaschen ein und pflegen bis heute unser Müllvermeidungs- und Mülltrennungssystem. Für dieses vorbildliche Müllvermeidungskonzept, die Komposteridee (wurde im Abfuhrkalender des Landkreises sogar veröffentlicht), die Naturgartengestaltung und das umweltbewusste Verhalten beginnend im Kindergartenalter, wurden wir 1999 sogar mit dem Umweltpreis der Stadt Aurich ausgezeichnet.

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